A Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma (Filmkritik)

Alice wird wieder von Alpträumen geplagt, doch diesmal scheint Freddy darin nicht vorzukommen. Sie befindet sich im Traum in einer Irrenanstalt und die Insassen wollen sie vergewaltigen. In der Realität hat sie soeben die High School abgeschlossen und genießt ihr Leben mit ihrem Freund. Doch ihre Träume werden zusehends intensiver, und dabei schläft sie diesmal gar nicht. Im Traum begegnet sie immer wieder der Nonne Amanda, die dann Freddy gebiert. Doch auch die Nonne ist noch da und fordert Alice auf, sie aus ihrem Gefängnis zu befreien.

Nachdem ihr Freund von Freddy getötet wurde, und Alice einen Nervenzusammenbruch hatte, erfährt sie, dass sie schwanger ist. Nun wird ihr klar, dass es nicht ihre Träume sind, die Freddy herbeirufen, sondern die ihres ungeborenen Kindes. Nun muss Alice in Freddys Welt gehen um Amanda zu finden und dem Schrecken ein Ende zu setzen…

Kritik:

Teil fünf gelingt es teilweise wieder etwas an der Atmosphäre zu schrauben, Spannung bleibt jedoch trotzdem aus. Die Irrenanstalt punktet mit ihrem dreckigen Flair und wir befinden uns auch wieder in Freddys Haus. Doch diese kurzen Szenen retten den Film leider auch nicht. Erst gegen Ende wenn wir die verlassene Anstalt besuchen um Amanda zu finden, wird die Atmosphäre wieder besser. Die Musik passt sich diesmal auch gut in den Film ein.

Die Tricktechnik lehnt sich an den Vorgänger an und die Effekte sind durchaus solide. Freddy ist bei den Morden wieder kreativ, doch der Blutgehalt ist genauso wie beim Vorgänger recht gering. Leider zerstört er die Atmosphäre mit seinen lästigen Sprüchen. Und der Traum des Comicfans erinnert dann auch ein Wenig an Teil 3.

Die Tatsache, dass die Träume nun auch von einem ungeborenen Kind ausgehen ist an sich kreativ und dient auch dazu Freddys Hintergrundgeschichte zu erzählen. Wir sind seiner Mutter ja schon in Teil 3 begegnet. Im vierten spielte sie keine Rolle und nun wird der Fokus auf sie gelegt, was eigentlich eine gute Entscheidung war. Auch begegnen wir Alice Kind im Traum, welches ihr Vorwürfe macht, sie wolle es nicht.

Zu Beginn werden noch kurz die Charaktere vorgestellt und dienen dann wieder mehr oder weniger als Kanonenfutter. Doch diesmal fügen sie sich etwas besser in die Geschichte ein und auch die Eltern der Kids spielen wieder eine Rolle, in der sie sich Sorgen machen. Die Darsteller sind austauschbar und lassen keine allzu großen Überraschungen zu.

Fazit:

Teil 5 kann das Niveau durch eine interessante Geschichte und einen Anflug an Atmosphäre wieder etwas steigern.

3/5

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