A Nightmare on Elm Street 4 (Filmkritik)

Nachdem Kirsten und ihre Freunde Freddy besiegt hatten, scheint sich ihr Leben normalisiert zu haben. Sie besuchen wieder die Springwood Highschool und finden neue Freunde. Doch es dauert nicht lange bis sie wieder von Alpträumen geplagt werden. Freddy ist zurück und rächt sich an den ehemaligen Traumkriegern. Im letzten Moment überträgt Kirsten ihre Kraft, andere in ihre Träume zu holen, an ihre Freundin Alice.

Und so nutzt Freddy nun Alice um an die Träume ihre Freunde ran zu kommen. Dies gelingt ihm auch recht gut und selbst ihr Bruder fällt Freddy zum Opfer. Nun liegt es an Alice Freddy zu besiegen…

Kritik:

Er ist wieder da. War klar, nachdem der Vorgänger wieder erfolgreicher war. Wie und warum Freddy Krueger von den Toten aufstehen konnte erfahren wir nicht. Anscheinend fanden die Drehbuchautoren auch keine geeignete Erklärung. Jedenfalls ist seine Rückkehr durchaus noch sehenswert. Der alte Schrottplatz wirkt düster und dreckig. Ein Hund pisst Feuer und Freddys Gebeine setzen sich wieder zusammen. Doch dann macht er den Mund auf und versaut es.

Dahin ist die Stimmung und von Spannung keine Spur mehr. Freddy mordet munter drauf los. Die Schauplätze der Träume sind diesmal recht abwechslungsreich gestaltet. Sein altes Haus rückt sehr an den Rand. Manche Orts sind zwar durchaus stimmungsvoll gestaltet, doch es kommt einfach keine Spannung auf. Die Kids werden nicht durch dunkel Gänge gejagt, Freddy redet wie ein Wasserfall. Der berühmte Kinderreim kommt hier auch fast nicht vor.

Tricktechnisch darf man sich aber nicht beschweren, die Effekte sind gelungen. Auch wenn manche heute etwas angestaubt wirken, gab es hier noch gute alte Handarbeit. Mit Blut wird gespart. Auch werden Verletzungen nicht mehr in die Realität übertragen. Freddy sammelt hier die Seelen der Kids, welche mit deren Köpfen auf seinem Körper dargestellt werden. Wirkt zwar etwas peinlich, ist aber für die Endszene wichtig.

Musikalisch hat man sich hier eher an MTV orientiert. Irgendwie passt die Musikauswahl gar nicht. Es kommt dabei keine Stimmung auf. Der Dream Master wird zwar erwähnt, doch so richtig ausgebaut wird dieser Aspekt nicht. Unseren deutschen Nachbarn ist anscheinend kein kreativer Zusatztitel eingefallen, so haben sie The Dream Master einfach weg gelassen.

Die Charaktere sind eigentlich nur da um den Bodycount zu erhöhen. Sie haben keine Geschichte und entwickeln sich nicht, abgesehen von Alice. Die Überlebenden aus Teil 3 haben nur einen kurzen Auftritt zu Beginn des Films. Patricia Arquette wollte nicht mehr dabei sein und so wird Kirsten von Tuesday Knight verkörpert. Fällt für die kurze Zeit ihrer Rolle eh nicht wirklich auf.

Fazit:

A Nightmare on Elm Street 4 leistet einen Beitrag für die MTV Popkultur, der aber gröber nach hinten los geht. Weder Atmosphäre, noch Spannung kommen bei den fast schon zusammenhanglosen Szenen auf und Freddy etabliert sich schön langsam als Lachnummer.

2/5

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