A Nightmare on Elm Street 3 – Freddy Krueger lebt (Filmkritik)

Nachdem Kirsten in einem Alptraum von Freddy attackiert und verletzt wurde, weist sie ihre Mutter in eine Anstalt für suizidgefährdete Jugendliche mit Schlafstörungen ein. Just in dem Moment beginnt dort Nancy Thompson als neue Psychiaterin und kann auch gleich einen Draht zu Kirsten aufbauen, da sie weiß wovon das Mädl träumt. Auch die anderen Kids werden Nacht für Nacht von Freddy gejagt. Denn sie sind die letzten der Elm Street Kinder.

Doch außer Nancy glaubt niemand der Angestellten den Jugendlichen. Nancys Vorschlag traumstoppende Medikamente zu verabreichen wird abgelehnt. Nach und nach fallen die Kids Freddy zum Opfer. Da bemerkt Nancy, dass Kirsten die Fähigkeit besitzt, Andere in ihren Traum zu holen. Nun beschließen die Kids sich zu wehren, denn in ihren Träumen können sie sein, wer immer sie wollen. Und so stellen sich die Traumkrieger gegen Freddy…

Kritik:

Nachdem Teil 2 gefloppt war, wurde der Regiestuhl an Chuck Russel übergeben. Dieser bringt Freddy Krueger zurück in die Alpträume der Kids. Es gelingt ihm diese mit gut durchdachten Sets recht atmosphärisch und düster zu gestalten. So besuchen wir in den Träumen Freddys verfallenes Haus, vor dem Kinder spielen und den für die Serie berühmten Reim aufsagen. Die Ausstattung der Sets ist sehr detailliert und verspielt. Auch die Krankenanstalt wirkt kühl und ungastlich. Die Musik passt sich gut ins Geschehen ein.

Die Effekte sind überaus gelungen und Freddy ist bei seinen Morden durchaus kreativ. So wird ein Junge zu einer Marionette gemacht und ein Mädchen kommt ins Fernsehen. Blutfontainen gibts zwar nicht, aber die Effekte sind dank guter Handarbeit wieder was fürs Auge. So kommt hier auch gelegentlich Stop Motion Technik zum Einsatz.

Dass sich die Serie nun nicht mehr allzu ernst nimmt, ist spätestens mit dem Auftritt der Traumkrieger klar und Freddy beginnt hier schon mit Kommentaren um sich zu werfen. Einige davon erreichten durchaus noch Kultstatus (It’s Prime Time Bitch) Aber gerade der Aspekt mit den wehrhaften Kids hält dem Teil noch heute seine treue Fangemeinde.

Hier tritt auch erstmals die Nonne auf, die von Freddys Mutter erzählt. Dieser Aspekt wird im weiteren Verlauf der Serie noch etwas vertieft. Die Charaktere an sich sind gut ausgearbeitet und recht unterschiedlich. Und selbst wenn die meisten nur für den Bodycount da sind, haben sie auch jeder eine eigene Geschichte zu erzählen, die wir über ihre Träume und Kriegerfiguren kennen lernen. Und natürlich lässt sich Freddy in seinem eigenen Reich nicht vorführen.

Wie schon erwähnt macht er langsam aber sicher den Wandel vom Angst einflößenden Killer zur Sprüche klopfenden Lachnummer. In Teil drei ist dies zum Glück noch nicht so schlimm und es gelingt Englund noch den Kids das Fürchten zu lehren. Mit Heather Langenkamp wurde die Heldin des kultigen ersten Teiles in die Geschichte eingebaut, und sie wertet den Film unheimlich auf. Patricia Arquette und Laurence Fishburne wirken hier auch in einer ihrer frühesten Rollen mit.

Besonders Kreativ waren mal wieder die Deutschen bei der Übersetzung des Filmtitels. So wurde aus Dream Warriors, Freddy Krueger lebt…

Fazit:

Freddy ist zurück in den Alpträumen der Elm Sreet Kids und so erwirkt Teil drei dank gelungener Atmosphäre und abwechslungsreichen Morden wieder einen leichten Aufschwung in der Reihe. Die Dream Warriors haben bis heute ihre treue Fangemeinde.

3,5/5

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