A Nightmare on Elm Street (Filmkritik)

Tina wacht schweißgebadet aus einem Alptraum auf. Sie wurde von einem finsteren Mann mit verbranntem Gesicht, im rot/grün gestreiften Pulli, bewaffnet mit einem Messerhandschuh gejagt. Nachdem sie aufgewacht war, bemerkt sie, dass ihr Nachthemd vier Schnitte hat. Ihre Mutter rät ihr, die Fingernägel zu schneiden. Total verängstigt bitte sie ihre Freunde in der folgenden Nacht bei ihr zu schlafen. Entsetzt stellen sie fest, dass sie alle den selben Alptraum haben und in höchster Gefahr schweben, denn erwischt Freddy einen im Traum, stirbt derjenige auch in der Realität. Und so wird Tina von Freddy zerfetzt.

Natürlich glauben ihnen die Erwachsenen nicht, aber die Alpträume gehen weiter. Tinas Freund wird verdächtigt, sie ermordet zu haben. Erst als er im Gefängnis stirbt, erzählt Nancys Mutter von Fred Krueger. Er war ein Kindermörder, der in der Nachbarschaft wütete. Die Polizei konnte ihn nicht fassen, so beschlossen die verängstigten Eltern die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Sie lynchten ihn, und nun will er Rache. Doch mittlerweile hat Nancy einen Weg gefunden Freddy aus ihrem Traum in die Realität zu bringen, denn hier ist selbst er verwundbar….

Kritik:

1984 schrieb Wes Craven Horrorfilmgeschichte. Er schuf eine Ikone und erreichte in kürzester Zeit Kultstatus. Dabei bringt er den Horror in unsere Träume, die eigentlich seit je her als sicherer Hafen um vor der Realität zu flüchten angesehen werden. Düster und mit seit dem in der Reihe nicht mehr erreichter dichter Atmosphäre startet der Film mitten in einem Alptraum und hält diese Linie konstant bis zum Schluss durch. Die Szenerie der Alpträume ist finster und Angst einflößend.

Die Spannung wird im Verlauf des Films weiter gesteigert und es gibt keine Längen. Die Alpträume werden Realität und spiegeln sich in sehr gut gemachten Effekten wieder. Dazu bietet der Film zwei der besten Morde der Horrorfilmgeschichte. Was Teil eins besser macht als die Fortsetzungen ist die Tatsache, dass Verletzungen in die Realität übertragen werden. So wird Tina nicht nur im Traum zerfetzt, sondern wird von Freddy im Raum herumgewirbelt und das Blut spritzt im ganzen Schlafzimmer herum.

Robert Englund war die perfekte Wahl als Freddy Krueger, so spielte er später auch in einigen anderen Filmen den Bösewicht. Er verkörpert den rachsüchtigen Kindermörder düster und brutal. Ohne viel Gerede stellt er den Kids nach, um sie kaltblütig zu ermorden. Leider änderte sich dies im Verlauf der Filmreihe dramatisch und Freddy verkam zu einer Witzfigur. Doch im ersten Teil ist er wie er sein soll, Furcht einflößend. Seine Geschichte wird erst im späteren Verlauf des Films erzählt, bis dahin wissen wir nicht, warum er die Kids jagt und tötet.

Auch die vier Kids machen ihre Sache gut und verkörpern ihre Charaktere durchaus routiniert. In seiner ersten großen Filmrolle sehen wir Johnny Depp einen der besagten Filmgeschichtemorde sterben. Heather Langenkamp etablierte sich als Heldin, konnte aber weiterhin keine großartigen Filmerfolge verbuchen. Sie spielt das anfangs verängstigte Mädchen, das sich im Verlauf des Films entwickelt und Freddy Paroli bietet recht gut.  Jedenfalls sehen zwar alle Darsteller älter als ihre Rollen aus, nerven aber keinesfalls herum, wie es oft in anderen Horrorfilmen der Fall ist.

Fazit:

A Nightmare on Elm Street ist ein überaus gelungener Horrorfilm, der mit wenig Budget eine dichte Atmosphäre schuf und mit einen Furcht erregenden Killer und blutigen Morgen zu überzeugen weiß.

5/5

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