Anna und die Apokalypse (Filmkritik)

Die Highschool neigt sich dem Ende zu, und Anna hat schon Pläne gemacht die Welt zu bereisen, bevor die Uni los geht. Ihr Vater ist von dem Jahr Urlaub überhaupt nicht begeistert und ihr bester Freund John weiß nicht, wie er ihr seine Liebe gestehen soll. In der Schule laufen gerade die letzten Vorbereitungen für die Weihnachtsaufführung.

Am Tag nach der Aufführung bricht plötzlich die Zombie-Apokalypse los. Doch Anna, die singend zur Schule trottet, bemerkt erst relativ spät, dass etwas in ihrer kleinen Stadt „Little Haven“ nicht stimmt. Mit ihrem besten Freund flüchtet sie in die Bowlinghalle. Doch ihr Vater wartet in der Schule auf sie. Nun gilt es sich durchzusingen, ähm durchzuschlagen…

Kritik:

High School Musical trifft Shaun of the Dead, und das macht richtig Spaß. Wie in einem Song schon erwähnt wird, stammt der Film zum Glück nicht von Disney, denn sonst hätten die Zombies auch noch gesungen. Die Lieder sind gut gewählt und von den Darstellern auch gut choreographiert. Sie lockern die Horrormomente immens auf, wobei diese sich auch durchaus sehen lassen können.

So fliegen Körperteile durchs Bild, Blut spritzt umher und es kommt auch etwas Spannung auf. Die Mischung aus Komödie, Horror und Musical hält sich gekonnt in der Waage. Bei den Effekten kam auch etwas der Computer zum Einsatz, doch fallen die CGI Ausschnitte nicht gröber negativ auf. Die Atmosphäre in der kleinen Stadt und den gewählten Schauplätzen vermag durchaus stimmig zu sein. Und der Film scheut auch nicht davor, Freunde von Anna zu töten. Welche, verrate ich natürlich nicht.

Die Charaktere werden gut beschrieben, sind abwechslungsreich, natürlich aber wieder stereotyp. Und Anna beweist recht tapfer, dass sie den Schritt zum Erwachsenwerden bereits hinter sich hat, und auch gut auf sich aufpassen kann. Die Schule teilt sich wie üblich in diverse Cliquen auf, bei Anna hängen die braven Streber rum, dann gibts auch die Sportlerschlägertypen. Auf die anderen wird nicht näher eingegangen. Abgesehen vom Schulchor, der eine gelungene und auch scharfe Aufführung hinlegen darf. Sehr zum Missfallen des selbst ernannten Bösewichts im Film, den man eigentlich schon beim ersten Auftreten ein grausames Ende wünscht.

Fazit:

Anna und die Apokalypse ist ein lockeres und durchaus witziges Weihnachtshorrormusical mit gut ausgearbeiteten Charakteren, auf die auch mehr oder weniger eingegangen wird.

3,5/5

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