Herr der Ringe – Die zwei Türme (Filmkritik)

Die Gemeinschaft um den Ring hat sich aufgelöst. Gandalf stürzte mit dem Balrog in die Untiefen Morias, Boromir fiel im Kampf mit den Orks. Merry und Pippin wurden von den Urkuk-Hai entführt. Aragorn, Legolas und Gimli verfolgen die Orks, um ihre Freunde zu retten. Frodo und Sam machen sich nun alleine auf dem Weg nach Mordor.

In der Zwischenzeit unterjocht Saruman die Grenzgebiete von Rohan. Sein Spitzel, Grima Schlangenzunge, vergiftet König Theodems Geist, sodass der seinen Neffen aus Rohan verbannt. Der König registriert nicht mal, dass sein Sohn im Kampf gefallen ist.

Frodo und Sam bemerken inzwischen, dass sie von Gollum verfolgt werden. Sie überzeugen ihn, sie zum schwarzen Tor von Mordor zu führen, wo sie von Faramir, Boromirs Bruder aufgegriffen werden. Ihre Mission droht zu scheitern, als Faramir hinter Frodos Geheimnis kommt, und den Ring seinem Vater, den Truchsess von Gondor übergeben will.

Aragorn und seine Gefährten finden die Leichen der Orks, die Merry und Pippin entführt haben. Ihre Fährte führt direkt in den Wald, wo sie auch einen alten Bekannten wieder treffen. Gemeinsam mit Gandalf machen sie sich auf dem Weg nach Rohan, um den König vor Saruman zu warnen, denn dieser hat eine Armee von 10.000 Orks aufgestellt, die er gegen Rohan schickt.

Merry und Pippin hingegen, sind in der Obhut von Baumbart, dem Ent. Er ruft den Rat der Ents ein, um zu beschließen, ob sie in den Krieg ziehen sollen. Da sich der Wald zurückhalten will, möchte Baumbart die Hobbits nachhause bringen.

Die Menschen Rohans fliehen nach Helms Klamm, wo es zu einer alles entscheidenden Schlacht kommt. Doch alte Bündnisse werden erneuert, und die Elben eilen König Theoden zu Hilfe. Denn die Orks nähern sich schnell. Die Situation scheint aussichtslos zu sein…

Kritik:

Der Mittelteil der Reihe konzentriert sich auf Saruman und den Angriff auf Helms Klamm, was einen der Höhepunkte der Filme darstellt. Tausende Statisten stellten die Armee und liefern sich eine epochale Schlacht, die auch nicht mit Action und etwas Humor geizt. Die Erneuerung des Bündnisses zwischen Menschen und Elben sorgt für Gänsehaut und kommt eigentlich in der Vorlage gar nicht vor. Hier ist die Burg bewohnt und Helm freut sich Theoden unterstützen zu können. Auch die Aggressoren bestehen im Buch aus Orks und Menschen.

Etwas kurz kommt der Wettstreit zwischen Saruman und Sauron im Film, Saruman möchte eigentlich die ganze Macht an sich reißen. Sein jähes Ende im Film kommt im Buch auch nicht vor, er spielt später noch eine wichtige Rolle.

Die Charakter sind nun näher zusammengewachsen und es hat sich schon eine Freundschaft bei den Gefährten entwickelt. Gandalfs Rückkehr lässt wieder Hoffnung aufkommen und auch die Ents wurden gut gestaltet. Rohan und Helms Klamm wurden abermals vorlagengetreu nachgebaut.

Gollum erscheint hier erstmals im zweiten Teil auf der Bildfläche. Die Figur wurde von Andy Serkins verkörpert und mittels Tricktechnik digital ersetzt. Seine Zwiegespaltenheit wurde gut vermittelt. Interessanterweise taucht er im Buch schon im ersten Band auf und schleicht den Gefährten hinterher.

Nachdem die Reihe gleich komplett gedreht wurde, gliedern sich Ausstattung, Musik und Atmosphäre gut zusammen. Anders als im Buch wird die Handlung von Frodo und Sam parallel zu Handlung der Gefährten erzählt und nicht im Anschluss daran, was für den Film eine gute Entscheidung war.

Fazit:

Im Mittelteil der Reihe zieht die Action noch weiter an und gipfelt in einer epochalen Schlacht. Auch die Handlung wird interessant weiter erzählt.

5/5

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