Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs (Filmkritik)

Die Schlacht um Helms Klamm ist gewonnen, und Isengard zerstört. Aber der Menschheit droht erneut Gefahr. Sauron zieht seine Truppen zusammen, um gegen Minas Tirit, der Hauptstadt Gondors zu marschieren. Der Vorposten, Osgiliat, ist schon in die Hände der Orks gefallen, und Faramir muss sich nun vor seinem Vater, den Truchsess von Gondor verantworten.

Gandalf reist mit Pippin, der in Sarumans Palanti den Untergang Minas Tirit gesehen hatte, in die Hauptstadt der Menschen, um den Truchsess zu warnen, und ihn zu überzeugen, Hilfe zu rufen. Doch der, seit dem Tod seines geliebten Sohnes Boromir, geistig verwirrt, sieht keine Hoffnung mehr. Es liegt nun an Pippin, das Leuchtfeuer zu entzünden, um Rohan zu verständigen.

Aragorn, Gimli und Legolas machen sich indes mit den Reitern Rohans auf, um in den Krieg zu ziehen. Theodem konnte 6.000 Männer mobilisieren. Zu wenige, um gegen Saurons Truppen bestehen zu können. Am Vorabend der Schlacht stattet Elrond Aragorn einen Besuch ab. Er überreicht ihm die neu geschmiedete Klinge Narsil, und fordert ihn auf, seinen Platz als König einzunehmen.

Frodo und Sam werden auf einem Umweg von Gollum nach Mordor geführt. Doch der plant Böses. Er will die Hobbits der Spinne in den Höhlen zum Fraß vorwerfen, und den Ring an sich nehmen. Ein Streit zwischen Frodo und Sam führt Gollum seinem Ziel näher.

Faramir wird bei dem Versuch, Osgiliat zurückzuerobern schwer verletzt. Nun ist es an Gandalf, die Truppen von Minas Tirit zu motivieren. Denn die Orks stehen mit schwerem Kriegsgerät vor den Toren der Stadt, angeführt vom Hexenkönig selbst. König Theoden eilt zur Hilfe. Aber ohne Aragorn und seine beiden Freunde. Die sind zu den Toten aufgebrochen, um einen alten Eid einzufordern.

Es liegt nun allein an Frodo, Mittelerde von Saurons Tyrannei zu befreien, und den Ring der Macht im Schicksalsberg zu vernichten…

Kritik:

Nachdem die Schlacht um Helms Klamm gewonnen war, ist es nun Zeit, dass der rechtmäßige König auf seinen Thron zurückkehrt, auch wenn der eigentlich nicht so begeistert davon ist. Und so befinden wir uns im epochalen Finale der Herr der Ringe Reihe.

Sorgten im zweiten Teil 10.000 Orks für einen Wow-Effekt, steht nun das Vielfache vor der letzten Bastion der Menschheit. Doch diesmal sind auch Menschen dabei, es kommen Katapulte zum Einsatz und riesige Elefanten greifen an. Auch der Nazgul höchstpersönlich fliegt in die Schlacht.

Hier hat Peter Jackson alle Register der CGI Kunst gezogen und liefert eine actionreichen und auch spannende Schacht ab. Dabei liegt natürlich der Fokus auch auf unsere Helden, die im Wetteifer Orks töten. Wichtige Handlungselemente kommen nicht zu kurz, andere wurden vom Buch wieder weg gelassen.

So fehlt auch der Teil, wo Sam den Ring trägt während er nach Frodo sucht. Die Zeitspannen wurden sehr verkürzt. Die Anreise nach Gondor, und auch Frodos Reise zum Schicksalsberg dauern im Buch mehrere Tage.

Die Gestaltung der Stadt Minas Tirit, sowie der anderen Orte sind wieder hervorragend umgesetzt worden. Mordor wirkt sehr düster und bedrohlich. Auch die neu auftretenden Charaktere fügen sich perfekt ins Geschehen ein.

Am Ende lässt Jackson einen wesentlichen Teil des Romans weg: Die Säuberung des Auenlandes. Hier tritt auch nochmal Saruman auf und die friedliebenden Hobbits müssen die eingefallenen Menschen unter Waffengewalt vertreiben, um ihr Land wieder zu einem Paradies machen zu können.

Fazit:

Ein würdiger Abschluss eines Epos. Niemand hätte es Peter Jackson zugetraut, doch er hat mit seiner Herr der Ringe Reihe Filmgeschichte geschrieben.

5/5

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