Filmserie: Herr der Ringe

JRR Tolkiens Meisterwerk sollte jeder Fantasyfan gelesen haben. Und natürlich auch die Filme dazu gesehen haben. Tolkien kreierte eine fantastische Welt über Jahrtausende hinweg. Im Silmarillion geht er auf die Vorgeschichte ausführlich ein. Sein erstes Buch „Der kleine Hobbit“ führte ihn weiter zu seinem dreiteiligen „Herr der Ringe“ Werk.

Lange Zeit galt dieses Werk auch als unverfilmbar. Bis 1978 ein Zeichentrickfilm einen Versuch wagte. Allerdings war der nicht von Erfolg gekrönt. Jahre später nahm sich Peter Jackson der Reihe an und schrieb Filmgeschichte.

Hier sind die Filmkritiken, die im Hauptspecial leider fehlen.

Hier gehts zum umfangreichen Special

Außerdem findet ihr hier die DVD Reviews
Zeichentrick
Die Gefährten
Die zwei Türme
Die Rückkehr des Königs

Einige Jahre nach seinem Erfolg drehte Jackson noch den Hobbit als Dreiteiler. Wenn mal Zeit ist, werden diese Kritiken hier nachgereicht.

Am Ende des 2. Zeitalters schließen sich die Menschen und Elben zusammen, um in einer letzen Schlacht Sauron, der mit seinem Meisterring die Herrschaft über Mittelerde erlangen will, zurückzutreiben. Isildur gelingt es, dem Tyrannen den Finger abzutrennen und gelangt in den Besitz des Ringes.

Aber anstatt ihn zu zerstören, behält er den Ring und kehrt in seine Heimat zurück. Auf dem Heimweg wird Isildur überfallen und getötet. Der Ring fällt in den Anduin Fluss, wo er viele Jahre liegen wird.

Zwei Freunde finden den Ring beim Angeln. Da der Hobbit Smeagol den Ring für sich alleine haben will, bringt er seinen Freund um und flüchtet ins Nebelgebirge. Dort verlässt ihn aber der Ring und wird von Bilbo Beutlin aus dem Auenland gefunden, der mit einigen Zwergen zufällig durchs Gebirge streift.

An Bilbos 111ten Geburtstag beschließt er, das Auenland zu verlassen, und nach Bruchtal zu ziehen. Der Zauberer Gandalf stattet dem Hobbit noch einen Besuch ab, und nimmt ihm den Ring ab, den er Bilbos Neffen Frodo gibt.

17 Jahre vergehen, bis Gandalf erneut im Auenland auftaucht. Er weiß nun, dass es sich bei dem Ring, um den Einen Ring handelt. Und so schickt er Frodo mit seinem Freund Sam auf die Reise nach Bruchtal. Gandalf hingegen reitet zu seinem Ordensvorstand Saruman. Dieser ist allerdings durch Sauron geblendet und will den Ring für sich und seinen Herren haben. Da Gandalf ihm nicht verraten will, wo er den Ring versteckt hält, sperrt Saruman den Zauberer auf dem Turm.

Frodo und seine Freunde, auch Merry und Pippin haben sich angeschlossen, gehen inzwischen nach Bree, wo sie im Gasthaus auf Gandalf warten wollen. Dort treffen sie auf Streicher, der sich als Aragorn, Isildurs Erbe entpuppt. Er beschützt die Hobbits vor den Ringgeistern und führt sich nach Bruchtal.

Bei Elronds Rat beschließen die Elben, Menschen und Zwerge, dass der Ring zerstört werden müsse. Bilbo würde diese Aufgabe gerne übernehmen, jedoch meint Gandalf, dass seine Reise bereits vorüber ist, und diese Bürde Frodo tragen muss. Und so machen sich neun Gefährten auf dem Weg nach Mordor.

Ihre Reise fürht sich durch die Mienen von Moria, wo Gandalf beim Kampf mit dem Balrog in die Tiefe stürzt. Alleine machen sich die Freunde nun auf dem Weg zu Sauron.

Bei einem Zwischenstopp bei Galadriel dürfen Frodo und Sam in den magischen Spiegel blicken.

Die Gemeinschaft zerbricht. Frodo und Sam machen sich nun alleine auf dem Weg nach Mordor. Boromir stirbt beim Versuch Merry und Pippin vor den Orks zu beschützen. Diese werden entführt und Aragorn, Legolas und Gimli verfolgen sie.

Die Orks werden aber von den Reitern Rohans aufgehalten, und die beiden Hobbits fliehen in den Fangorn Wald, wo sie von Baumbart gefunden werden. Die drei Verfolger treffen auf Gandalf, der mit ihnen nach Rohan reist, um König Theodem vor Sarumans Orks zu warnen.

Frodo und Sam hingegen fangen ihren Verfolger, Gollum ein, und zwingen ihn, sie nach Mordor zu führen. Dieser stimmt zu, hegt aber böse Hintergedanken. Und während die drei durch die Sümpfe wandern, machen sich die Menschen auf den Angriff bei Helms Klamm bereit …

Kritik:

Bereits 1978 erschien dieser Zeichentrickfilm. Da ein Realfilm als unmöglich galt, blieb dies auch bis vor wenigen Jahren die einzige Verfilmung des Stoffes. Der Film deckt die Geschichte von den Anfängen bis zur Schlacht bei Helms Klamm ab. Leider wurde nie eine brauchbare Fortsetzung gedreht, in der die Saga vollendet wird.

Da die ziemlich umfangreiche Handlung auf zwei Stunden zusammengestaucht wurde, werden einige Stationen im Schnelldurchlauf passiert. Ein Erzähler füllt die Lücken aus. Leider werden auch die Charaktere sehr wenig vorgestellt. Merry und Pippin spielen fast gar keine Rolle. Es ist einfach zu wenig Zeit da.

Die Animation verläuft durchgehend flüssig, und ist sehr detailreich. Es wurden mehrere Stile verwendet, die sich abwechseln, um bestimmte Ereignisse oder Charaktere hervorzuheben. So ist der Vorspann ein in Rot gehaltenes Schattenspiel. Die Gefährten erinnern vom Zeichenstil her an alte Disney Filme. Die Orks hingegen wurden viel kantiger, und mit dunkeln Farben gezeichnet.

Der Film ist stellenweise recht düster geraten, und bietet auch einiges an Spannung. Auch die Actionszenen sind gut umgesetzt, wo auch Blut fließen darf. Leider gibt’s ab und zu einen kleinen Tempoverlust. Darum ist das Werk nicht für Kinder geeignet.

Fazit:

Leider versucht der Film sehr viel Handlung auf zwei Stunden einzuschränken. Dennoch ist er recht interessant, vor allem, da manche Szenen anders als in Jacksons Trilogie sind. Die erwartete Fortsetzung, und somit das Ende des Werkes blieb leider aus. Die verschiedenen Zeichenstile verleihen dem Film einen eigenen Charme.

4/5

Im zweiten Zeitalter Mittelerdes lässt Sauron mit Hilfe des Herrschers der Elben 19 Ringe der Macht schmieden. (3 für die Elben, 7 für die Zwerge und 9 für die Menschenkönige) Doch sie alle werden von Sauron betrogen. Heimlich schmiedet er den einen Ring, der es vermag, alle anderen zu beherrschen.

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

Bei der letzten Schlacht des zweiten Zeitalters gelang es Isildur, mit dem abgebrochen Heftstück des Schwertes Narsil, Sauron den Finger, an dem der Ring steckte, abzuschlagen. Der dunkle Tyrann schien besiegt zu sein. Der Elbenherrscher Elrond verlangte von Isildur, den Ring im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten. Doch der Mensch war schwach. Er behielt den Ring und zog von dannen.

Doch der Ring verriet Isildur, dieser wurde von einer Horde Orks getötet. Und Geschichte wurde Legende, und was nicht in Vergessenheit geraten hätte dürfen, ward vergessen.

Jahrhunderte später fand der Ring zum Geschöpf Gollum. Er vernebelte seine Sinne, Gollum wurde von allen verstoßen, die er liebte, und zog sich in eine verlassene Orkhöle zurück, und hütete den Ring wie einen Schatz.

Dann geschah etwas, womit der Ring nicht gerechnet hatte. Er fiel in die Hände eine Hobbit. Bilbo Beutlin war nun der neue Ringträger. Er sollte mit ihm noch viele Abenteuer erleben.

An seinem 111ten Geburtstag beschließt Bilbo seiner Heimat den Rücken zu kehren, und sein Hab und Gut an seinen Neffen Frodo weiterzugeben. Dazu gehört auch der eine Ring, obwohl es Bilbo schwer fällt, ihn aus der Hand zu geben.

Nach kurzen Nachforschungen bemerkt Gandalf, womit es sein Freund Frodo nun zu tun hat. Er beauftragt den jungen Hobbit, in Begleitung seines Freundes Sam, mit dem Ring nach Bree zu gehen, wo sie sich im “Gasthaus zum tänzelnden Pony“ wieder treffen sollten. Gandalf reitet zu seinem Ordensvorsteher Saruman, um ihn um Rat zu bitten.

Doch die Reise der Hobbits ist gefahrvoll. Denn sie werden von den Nazgûl, den 9 Ringgeistern, verfolgt. Auf dem Weg nach Bree schließen sich noch Merry und Pippin den Helden an. Im Gashaus angekommen, warten sie vergeblich auch Gandalf. Der Waldläufer, Aragorn, nimmt sich der Hobbits an und führt sich nach Bruchtal.

Nach einem Zwischenfall auf der Wetterspitze, bei dem Frodo schwer verletzt wird, kommen sie nun schließlich in Bruchtal an. Nachdem der junge Hobbit genesen ist, ruft Elrond den Rat ein, um zu beschließen, was mit dem einen Ring geschehen soll. Jemand muss den Ring nach Mordor bringen, und in die Flammen des Schicksalsberges werfen.

Frodo meldet sich für diese Mission. Er wird begleitet von den anderen drei Hobbits, Gandalf dem Grauen, dem Zwerg Gimli, dem Elb Legolas, und den beiden Menschen, Aragorn und Boromir. Gemeinsam machen sich die Gefährten auf, den Ring nach Mordor zu bringen, immer verfolgt von Sarumans Spähern und Handlangern …

Kritik:

Lange Zeit galt JRR Tolkiens Meisterwerk als unverfilmbar. Zu komplex sei die Buchreihe. Umfasst sie doch auch mehrere Tausend Jahre Hintergrundgeschichte, die mehr oder weniger essentiell für die Gestaltung Mittelerdes ist. 1978 versuchte sich Ralph Bakshi die Geschichte mit einem Zeichentrickfilm zu erzählen. Da ihm aber das Geld ausging und das halbe Werk nicht genug einspielte, wurde die Geschichte nie zu Ende erzählt.

Es sollten wieder etliche Jahre ins Land streichen bis sich Peter Jackson der Sache annahm. Eigentlich hätte man ihm so ein epochales Werk gar nicht zugetraut, kannte man ihn bislang eher aus dem Horrorgenre mit Werken wie Bad Taste oder Braindead. Doch wir sollten uns alle täuschen.

Gemeinsam mit seiner Frau und einem Autorenteam arbeiteten sie die Bücher von Anfang bis Ende durch und entwickelten ein Drehbuch. Dabei mussten leider einige Passagen und Charaktere aus den Büchern weichen, wie zum Beispiel Tom Bombadil und sein ganzer Wald. Dennoch konnte Jackson die Geschichte sehr gut einfangen. Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Ausstattung und Wahl der Locations.

So wurde die Filmreihe in Neuseeland gedreht, wo die natürliche Landschaft schon Einiges an Flair bietet. Die Gestaltung dergleichen, sowie die Gebäude wurden sehr detailverliebt und daher auch Vorlagengetreu gemeistert. Auch die Kleidung und die Waffen sind sehr gelungen. Hervorragend ist auch die Filmmusik, die eigens komponiert wurde. Jackson hat die drei Filme gleich am Stück drehen lassen, was offensichtlich die richtige Entscheidung war.

Der erste Teil führt uns in die fantastische Welt ein und stellt die Charaktere vor. Diese wurden sehr gut vom Buch übernommen und auch die Wahl der Besetzung ist sehr gelungen. Alle wurden gut ausgearbeitet und entwickeln sich auch, wie sie es in der Vorlage tun.

Die Stimmung im Film entwickelt sich analog zur Geschichte, so starten wir im grünen und unbeschwerten Auenland. Je weiter die Reise der Gefährten geht, desto düsterer und bedrohlicher wird die Szenerie. Dies gipfelt dann in den Minen Morias, wo Gemeinschaft auf eine harte Probe gestellt wird und zerbricht. Doch diese Entwicklung ist durchaus notwendig für den weiteren Verlauf der Geschichte.

Fazit:

Der Auftakt von Herr der Ringe läutet ein epochales Filmerlebnis ein und stellt eine würdige Verfilmung der Vorlage dar.

5/5

Die Gemeinschaft um den Ring hat sich aufgelöst. Gandalf stürzte mit dem Balrog in die Untiefen Morias, Boromir fiel im Kampf mit den Orks. Merry und Pippin wurden von den Urkuk-Hai entführt. Aragorn, Legolas und Gimli verfolgen die Orks, um ihre Freunde zu retten. Frodo und Sam machen sich nun alleine auf dem Weg nach Mordor.

In der Zwischenzeit unterjocht Saruman die Grenzgebiete von Rohan. Sein Spitzel, Grima Schlangenzunge, vergiftet König Theodems Geist, sodass der seinen Neffen aus Rohan verbannt. Der König registriert nicht mal, dass sein Sohn im Kampf gefallen ist.

Frodo und Sam bemerken inzwischen, dass sie von Gollum verfolgt werden. Sie überzeugen ihn, sie zum schwarzen Tor von Mordor zu führen, wo sie von Faramir, Boromirs Bruder aufgegriffen werden. Ihre Mission droht zu scheitern, als Faramir hinter Frodos Geheimnis kommt, und den Ring seinem Vater, den Truchsess von Gondor übergeben will.

Aragorn und seine Gefährten finden die Leichen der Orks, die Merry und Pippin entführt haben. Ihre Fährte führt direkt in den Wald, wo sie auch einen alten Bekannten wieder treffen. Gemeinsam mit Gandalf machen sie sich auf dem Weg nach Rohan, um den König vor Saruman zu warnen, denn dieser hat eine Armee von 10.000 Orks aufgestellt, die er gegen Rohan schickt.

Merry und Pippin hingegen, sind in der Obhut von Baumbart, dem Ent. Er ruft den Rat der Ents ein, um zu beschließen, ob sie in den Krieg ziehen sollen. Da sich der Wald zurückhalten will, möchte Baumbart die Hobbits nachhause bringen.

Die Menschen Rohans fliehen nach Helms Klamm, wo es zu einer alles entscheidenden Schlacht kommt. Doch alte Bündnisse werden erneuert, und die Elben eilen König Theoden zu Hilfe. Denn die Orks nähern sich schnell. Die Situation scheint aussichtslos zu sein…

Kritik:

Der Mittelteil der Reihe konzentriert sich auf Saruman und den Angriff auf Helms Klamm, was einen der Höhepunkte der Filme darstellt. Tausende Statisten stellten die Armee und liefern sich eine epochale Schlacht, die auch nicht mit Action und etwas Humor geizt. Die Erneuerung des Bündnisses zwischen Menschen und Elben sorgt für Gänsehaut und kommt eigentlich in der Vorlage gar nicht vor. Hier ist die Burg bewohnt und Helm freut sich Theoden unterstützen zu können. Auch die Aggressoren bestehen im Buch aus Orks und Menschen.

Etwas kurz kommt der Wettstreit zwischen Saruman und Sauron im Film, Saruman möchte eigentlich die ganze Macht an sich reißen. Sein jähes Ende im Film kommt im Buch auch nicht vor, er spielt später noch eine wichtige Rolle.

Die Charakter sind nun näher zusammengewachsen und es hat sich schon eine Freundschaft bei den Gefährten entwickelt. Gandalfs Rückkehr lässt wieder Hoffnung aufkommen und auch die Ents wurden gut gestaltet. Rohan und Helms Klamm wurden abermals vorlagengetreu nachgebaut.

Gollum erscheint hier erstmals im zweiten Teil auf der Bildfläche. Die Figur wurde von Andy Serkins verkörpert und mittels Tricktechnik digital ersetzt. Seine Zwiegespaltenheit wurde gut vermittelt. Interessanterweise taucht er im Buch schon im ersten Band auf und schleicht den Gefährten hinterher.

Nachdem die Reihe gleich komplett gedreht wurde, gliedern sich Ausstattung, Musik und Atmosphäre gut zusammen. Anders als im Buch wird die Handlung von Frodo und Sam parallel zu Handlung der Gefährten erzählt und nicht im Anschluss daran, was für den Film eine gute Entscheidung war.

Fazit:

Im Mittelteil der Reihe zieht die Action noch weiter an und gipfelt in einer epochalen Schlacht. Auch die Handlung wird interessant weiter erzählt.

5/5

Die Schlacht um Helms Klamm ist gewonnen, und Isengard zerstört. Aber der Menschheit droht erneut Gefahr. Sauron zieht seine Truppen zusammen, um gegen Minas Tirit, der Hauptstadt Gondors zu marschieren. Der Vorposten, Osgiliat, ist schon in die Hände der Orks gefallen, und Faramir muss sich nun vor seinem Vater, den Truchsess von Gondor verantworten.

Gandalf reist mit Pippin, der in Sarumans Palanti den Untergang Minas Tirit gesehen hatte, in die Hauptstadt der Menschen, um den Truchsess zu warnen, und ihn zu überzeugen, Hilfe zu rufen. Doch der, seit dem Tod seines geliebten Sohnes Boromir, geistig verwirrt, sieht keine Hoffnung mehr. Es liegt nun an Pippin, das Leuchtfeuer zu entzünden, um Rohan zu verständigen.

Aragorn, Gimli und Legolas machen sich indes mit den Reitern Rohans auf, um in den Krieg zu ziehen. Theodem konnte 6.000 Männer mobilisieren. Zu wenige, um gegen Saurons Truppen bestehen zu können. Am Vorabend der Schlacht stattet Elrond Aragorn einen Besuch ab. Er überreicht ihm die neu geschmiedete Klinge Narsil, und fordert ihn auf, seinen Platz als König einzunehmen.

Frodo und Sam werden auf einem Umweg von Gollum nach Mordor geführt. Doch der plant Böses. Er will die Hobbits der Spinne in den Höhlen zum Fraß vorwerfen, und den Ring an sich nehmen. Ein Streit zwischen Frodo und Sam führt Gollum seinem Ziel näher.

Faramir wird bei dem Versuch, Osgiliat zurückzuerobern schwer verletzt. Nun ist es an Gandalf, die Truppen von Minas Tirit zu motivieren. Denn die Orks stehen mit schwerem Kriegsgerät vor den Toren der Stadt, angeführt vom Hexenkönig selbst. König Theoden eilt zur Hilfe. Aber ohne Aragorn und seine beiden Freunde. Die sind zu den Toten aufgebrochen, um einen alten Eid einzufordern.

Es liegt nun allein an Frodo, Mittelerde von Saurons Tyrannei zu befreien, und den Ring der Macht im Schicksalsberg zu vernichten…

Kritik:

Nachdem die Schlacht um Helms Klamm gewonnen war, ist es nun Zeit, dass der rechtmäßige König auf seinen Thron zurückkehrt, auch wenn der eigentlich nicht so begeistert davon ist. Und so befinden wir uns im epochalen Finale der Herr der Ringe Reihe.

Sorgten im zweiten Teil 10.000 Orks für einen Wow-Effekt, steht nun das Vielfache vor der letzten Bastion der Menschheit. Doch diesmal sind auch Menschen dabei, es kommen Katapulte zum Einsatz und riesige Elefanten greifen an. Auch der Nazgul höchstpersönlich fliegt in die Schlacht.

Hier hat Peter Jackson alle Register der CGI Kunst gezogen und liefert eine actionreichen und auch spannende Schacht ab. Dabei liegt natürlich der Fokus auch auf unsere Helden, die im Wetteifer Orks töten. Wichtige Handlungselemente kommen nicht zu kurz, andere wurden vom Buch wieder weg gelassen.

So fehlt auch der Teil, wo Sam den Ring trägt während er nach Frodo sucht. Die Zeitspannen wurden sehr verkürzt. Die Anreise nach Gondor, und auch Frodos Reise zum Schicksalsberg dauern im Buch mehrere Tage.

Die Gestaltung der Stadt Minas Tirit, sowie der anderen Orte sind wieder hervorragend umgesetzt worden. Mordor wirkt sehr düster und bedrohlich. Auch die neu auftretenden Charaktere fügen sich perfekt ins Geschehen ein.

Am Ende lässt Jackson einen wesentlichen Teil des Romans weg: Die Säuberung des Auenlandes. Hier tritt auch nochmal Saruman auf und die friedliebenden Hobbits müssen die eingefallenen Menschen unter Waffengewalt vertreiben, um ihr Land wieder zu einem Paradies machen zu können.

Fazit:

Ein würdiger Abschluss eines Epos. Niemand hätte es Peter Jackson zugetraut, doch er hat mit seiner Herr der Ringe Reihe Filmgeschichte geschrieben.

5/5

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s