Wild Zero (Filmkritik)

Auf der Erde schlägt ein Meteorit ein. Ein Teenager (Ace) besucht ein Rockkonzert seiner Lieblingsgruppe (Guitar Wolf) in einem Klub. Nach dem Konzert belauscht er zufällig einen Disput zwischen der Rockgruppe und deren Manager. Als er einschreitet eskaliert die Situation und ein Mann wird erschossen.

Guitar Wolf bedankt sich bei Ace und schließt mit ihm Blutsbrüderschaft. Fortan sind sie seelisch verbunden. Wolf erscheint Zeitenweise und gibt Ace einen guten Rat. Außerdem gibt er dem Jungen eine Pfeife, so dass er die Rocker rufen kann, wenn er mal deren Hilfe benötigt.

Am nächsten Tag macht Ace eine Motorradtour. Zur selben Zeit ist ein Yakuzza Boss zu einer Waffenlieferung unterwegs. Und drei Jugendliche wollen eine Tankstelle überfallen. Seltsamerweise ist kein Tankwart an Ort und Stelle. Ace kann den Überfall verhindern und lernt auf der Tankstelle das Mädchen Tobio kennen, und verliebt sich in sie. Was er nicht weiß – Tobio ist eigentlich ein Junge.

Wäre das für ihn nicht schon schlimm genug, tauchen plötzlich Zombies auf. Auf der Flucht kommt Ace hinter Tobios Geheimnis und wendet sich von ihr ab. Als die Zombies ins Versteck eindringen ruft Ace Guitar Wolf zur Hilfe.  Wolf bricht sein Konzert ab und eilt zu Ace. Auf dem Weg dorthin trifft er die Waffenhändlerin. Ihre Waffen erweisen sich als nützlich gegen die Zombies…

Kritik:

Ein japanischer Zombiefilm. Obwohl er etwas überdreht ist, kann er doch unterhalten. Die Effekte sind mittelprächtig. Blut spritzt auch Zeitenweise. Auch eine Ausweidung ist enthalten. Doch die Schlagkraft der Schusswaffen ist total übertrieben. So explodiert zB mit nur einem Schuss ein Auto.

Die blau-grauen Zombies erinnern an das originale Dawn of the Dead. Sie sind auch mittels Kopfschuss zu töten. Jedoch platz mit nur einem Schuss der ganze Kopf. Und sie kommen einem viel harmloser als amerikanische Zombies vor. Die Akteure rennen zwischen den Untoten umher, ohne gebissen zu werden.

Spannung kommt dabei nicht wirklich auf. Es gibt sogar ein paar lustige Momente. Was überhaupt nicht richtig dazupasst, sind so magisch angehauchte comichafte Szenen. So schießt der eine Blitze aus den Augen.

Die Hauptdarsteller spielen mittelmäßig. Ace gibt sich Mühe, dennoch kann er nicht wirklich überzeugen. Die Nebenrollen eher schlecht. Die Rockgruppe Guitar Wolf gibt’s wirklich. Sie liefern auch die Filmmusik. Rock and Roll auf Japanisch ist mal was anderes, hört sich aber keinesfalls schlecht an.

Fazit:

Überdrehter japanischer Zombiefilm mit guter Musik, akzeptablen Effekten und mittelmäßigen Schauspielern.

2/5

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