Die zauberhafte Welt der Sachiko Hanai (Filmkritik)

Das etwas dümmliche Callgirls Sachiko (Emi Kuroda) geht nach erledigtem Auftrag in eine Bar, um den Tag ausklingen zu lassen. Ein paar Tische weiter sitzen zwei Gangster, die über den Preis eines Metallzylinders verhandeln. Bei einem Schusswechsel wird Sachiko in den Kopf getroffen. Sichtlich angeschlagen packt sie ihre Sachen, wo sich auch der Metallzylinder einschleicht, und verlässt die Bar. Auf dem Nachhauseweg gabelt sie noch einen Kunden auf, der das völlig weggetretene Callgirl, mit der offenen Wunde am Kopf, auch sogleich vernascht.

Am nächsten Morgen bemerkt Sachiko, dass sie etwas im Kopf stecken hat. Beim Versuch das Teil rauszuholen, schiebt sie es aber noch weiter rein. Wie vom Blitz getroffen, ist sie plötzlich hochintelligent. Wie sie später feststellen muss, verlangsamt sich durch den Umstand die Reaktionszeit ihrer Gefühle. Und so irrt Sachiko durch die Straßen, immer auf der Suche nach Wissen. Natürlich vernachlässigt sie ihren eigentlichen Beruf auch nicht.

Auch der Metallzylinder spielt eine wichtige Rolle in ihrem neuen Leben. Darin befindet sich eine Nachbildung des Fingers von George W. Bush. Mit dem man den Dritten Weltkrieg auslösen kann. Auch der Gangster aus der Bar möchte den Finger haben, und heftet sich an Sachikos Fersen…

Kritik:

Dieser Trashfilm bietet eine Menge Erotik und etwas Humor. Aber am meisten bewundere ich ihn für die offene Kritik mittels Parodie an George Bush und seiner Irak Politik. Auch mit der Meinung, dass Bush und somit auch die USA den Dritten Weltkrieg auslöst, lehnen sich die Japaner weit aus dem Fenster.

Im Film dominieren vor allem die Softsexszenen, die allesamt auch recht witzig geworden sind. Die Hauptdarstellerin läuft auch ziemlich oft nackt rum, oder zeigt wichtige Teile ihres Körpers freizügig her. Die Szenen mit Bush und dessen Finger, rutschen dann doch extrem auf die Trashebene ab.

Emi Kuroda als Hauptdarstellerin macht ihre Sache gut. Für einen Trashfilm sogar sehr gut. Sie wirkt sehr bemüht, und kann auch mit Körpereinsatz überzeugen. Die übrigen Darsteller fallen weder positiv noch negativ auf.

Fazit:

Ein witziger Softsexfilm mit einer Menge Bush und Irakkritik.

3,5/5

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