Undeclared War (Filmkritik)

Nachdem Terroristen der Welt Befreiungs-Armee, unter der Führung von einem Mann namens Hannibal, die Taufe des Botschafterkindes in Warschau in ein Blutbad verwandelten, verlagern sie ihren Operationsort nach Hongkong. Dort soll Hannibals Gehilfin, Rebecca Eckert, eine Waffenladung von den Chinesen übernehmen.

Diese Aktion scheitert jedoch dank des Spezialagent Bong und Frau Eckert wird verhaftet. Als die CIA davon Wind kriegt, schickt er Agent Redner nach China, der noch eine offene Rechnung aus Warschau mit Hannibal hat. Und so müssen die beiden grundverschiedenen Polizisten zusammenarbeiten.

Währenddessen meldet sich Hannibal bei Bongs Frau, die als Reporterin beim Fernsehen arbeitet. Die Warnungen ihres Mannes ignorierend, stimmt sie einem Interview mit der befreiten Rebecca zu. Hannibal nützt die Zeit um einen verheerenden Schlag gegen die westliche Welt zu planen…

Kritik:

Ringo Lam liefert hier einen kompromisslosen Actionfilm, der leider nicht viel Neues bieten kann. Zwei Kulturen prallen aufeinander. Nach anfänglicher Rivalität raufen sich die beiden Polizisten zusammen, fassen Vertrauen zueinander, und es entwickelt sich sogar eine Freundschaft.

Während die Beiden Hannibal jagen, sorgt dieser für die Action. Nach dem anfänglichen Massaker in Warschau, bekommt auch Hongkong seine Eröffnungsschießerei. Das Blut staubt aus den Opfern und die Leute fallen wie die Fliegen. Im Mittelteil jedoch lässt das Tempo nach, der Zwist der Kulturen rückt in den Vordergrund und der Film wird in Richtung Showdown gelenkt. Schön langsam wird den Helden klar, nachdem Hannibals Komplize von der Polizei gefoltert wurde, was dieser plant.

Die Charaktere sind bereits aus anderen Genrevertretern bekannt. Zum einen der Draufgänger der mit dem traditionellen Einzelkämpfer zusammenarbeiten will. Wobei sie gelegentlich für witzige Momente sorgen. Auf der anderen Seite ein rücksichtsloser Terrorist, der kurzerhand auch seine eigenen Vertrauten umbringt. Wäre all dem nicht genug, rettet auch hier wieder ein Amerikaner die Welt. Da es ein chinesischer Film ist, darf der chinesische Polizist fleißig mithelfen. Die Schauspieler agieren dementsprechend und keiner fällt überragend auf.

Fazit:

Ein 08/15 Actionfilm mit einigen blutigen Einschüssen, der schnell ins Klischee abrutscht und nichts Neues bietet.

3,5/5

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