The Vampire Hunter (Filmkritik)

Die junge Mutter, Rebecca, wird von einem Vampir gebissen und stirbt. Als sie in einer Klinik erwacht, teilt man ihr mit, dass sie ein Versuchsobjekt für eine neue Geheimeinrichtung ist. Rebecca ist zu einem genmanipulierten Vampir geworden. Nachdem ihr Training abgeschlossen ist, bekommt sie immer wieder Aufträge, andere Vampire zu töten. Als Belohnung darf sie manchmal ihre Familie von Weiten betrachten.

Als sie eines Nachts in die Zentrale zurückkommt, findet Rebecca ihre Kollegen tot auf. Da die Mörder noch da sind, rächt sie sich sogleich. Sie wird aber überwältigt und wacht bei einer Hexe wieder auf, die ihr anbietet fortan für sie zu arbeiten.

Es gilt ein altes Buch, den Hexenhammer, zu finden, bevor es ein böser Vampir tut und damit die verlorenen Seelen beschwört. Und so macht sich Rebecca mit dem Gehilfen der Hexe auf, dem Bösewicht das Handwerk zu legen…

Kritik:

Buffy trifft Blade, oder so ähnlich lässt sich das tumbe Werk zusammenfassen.

Aber vorerst mal zum Positiven: Die Handlung hat gute Ansätze interessant zu wirken. Der Anfang ist nichts Neues mehr. Aber als die Hexe auftaucht und beginnt Geschichten und Legenden zu erzählen, die dann mittels Rückblenden visualisiert werden, wird’s dann doch kurzfristig interessant. Leider gipfelt das Ganze in einer klassischen Dämonenbeschwörung, die wir schon aus so vielen Filmen kennen.

Natürlich gibt’s auch diverse Logikfehler. Der Judenstern hat anscheinend das gute alte Pentagramm bei Beschwörungen abgelöst. Rebecca erfährt, dass sie im Sonnenlicht verbrennen wird, spaziert aber fröhlich und munter am helllichten Tag am Friedhof umher.

Neben der Logik haperts vor allem bei der Action. Die Choreografie der Szenen ist derartig unspektakulär und langweilig umgesetzt, so dass hier der Film an Buffys Watschen mit Fuß erinnert. Der Höhepunkt des Ganzen ist ein recht langer Schwertkampf, wobei sich die beiden Kämpfer kaum bewegen. Der Eine verschwindet nur ab und zu. Der Abgang der Vampire wurde wiederum an Blade angelegt, jedoch wirken die CGI Effekte hier extrem billig, dass man das Ganze fast schon als lächerlichen Trash bezeichnen kann.

Die Darsteller tragen den Rest zum Absturz bei. Manche wirken etwas motiviert, vor allem die Hauptdarstellerin. Sie sorgt auch mit diversen Kommentaren für Erheiterung. Die anderen Schauspieler kommen nicht übers Amateurniveau nicht drüber.

Fazit:

Die Handlung bietet einige interessante Ansätze, leider ist die Umsetzung gescheitert.

1/5

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