The Tiger Blade (Filmkritik)

Spezialagent Yos soll ins Gefängnis eingeschleust werden, in dem der berüchtigte Rebellenführer Kommandant Kao Yod einsitzt. Doch bevor Yos dort ankommt, wird der Kommandant von den drei gefährlichsten Gangstern des Landes befreit.

Aufgrund magischer Tattoos und Amulette sind die Vier jetzt fast unverwundbar. Einzig ein magisches Schwert kann das Quartett aufhalten. Und so begibt sich die Polizei auf die Suche nach dem Relikt.

Währenddessen verbündet sich der Rebellenkommandant mit einem weiteren Verbrecher. Gemeinsam wollen sie die Staatsbank ausrauben. Noch dazu hat sich in Yos’ Truppe ein Verräter eingeschlichen, der die Ermittlungen boykottiert, und auch seine Familie in Gefahr bringt…

Kritik:

Ein solider Actionfilm aus Thailand mit dem gescheiterten Versuch etwas Mystery einzubauen. Die magischen Aspekte wie der Talisman, oder das Tattoo, oder gar das magische Schwert, das durch Jungfrauenblut wieder scharf werden soll, werden nur am Rande erwähnt. Die Hintergründe werden nicht verraten. Dabei wäre recht interessant gewesen, wie man durch ein Tattoo unverwundbar werden kann, und was dieses Schwert mit Jungfrauen zu tun hat. Das war dann aber schon auch der einzige Minuspunkt.

Die Action umfasst Schießereien, Schlägereien, und die ein oder andere Verfolgungsjagd. Von der ersten Minute an wird das Tempo recht hoch gehalten. Ab und zu gibt’s mal eine kurze Verschnaufpause. Bei den Schießereien darf man auch ein paar blutige Einschüsse bewundern. Die Schlägereien wurden ordentlich choreographiert. Außerdem sei noch zu erwähnen, dass die Schauspieler ihre Stunts selbst gemacht haben.

In manchen Stellen des Films werden die Gangster vorgestellt, und man sieht in Rückblenden ihre Vergangenheit. So kristallisiert sich der Rebellenführer als Familienvater heraus, der eigentlich nur mit dem Geld seinem kleinen unabhängigen Land helfen will.

Die Schauspieler machen ihren Job ordentlich, kommen aber übern guten Durchschnitt nicht drüber. Sie wirken alle sehr bemüht, dennoch wird dem einzelnen nicht die Zeit gegeben seinen Charakter zu entwickeln.

Auch die Filmmusik, bestehend aus Thairock und Pop, passt gut zu den gezeigten Bildern.

Fazit:

Ich kann diesen temporeichen Actionfilm jedem empfehlen. Über die magischen Aspekte mit den Relikten kann man ja wegsehen.

4/5

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