The Blade – das zerbrochene Schwert (Filmkritik)

Emprises Field. Eine Region im China des Mittelalters. Eine Horde Gauner überfällt eine Stadt. Die Einheimischen wehren sich, doch vergebens. Der tapferste Krieger wird getötet und gehäutet am nächsten Baum aufgehängt. Er lässt einen Sohn zurück. Der örtliche Schmied adoptiert den Jungen und nennt ihn On.

20 Jahre später. On ist zu einem Mann herangewachsen, und soll die Schmiede übernehmen. Er weiß nichts von seiner Herkunft, nicht mal seinen richtigen Namen. Doch keiner kann, oder will ihm seine Fragen beantworten. Die Tochter des Schmiedes, Ling, ist in On verliebt. Aber sie liebt auch seinen besten Freund Ironhead und kann sich einfach nicht entscheiden.

Als die Gauner wieder das Land unsicher machen, rüsten sich Ironhead und seine Schmiedekollegen, um die Verbrecher ein für alle mal zu vertreiben. On kann sie an ihrem Vorhaben nicht hindern. Während sich die Schmiede auf die Jagd nach den Unruhestiftern begeben, erfährt On von Ling seine Herkunft. Dass das zerbrochene Schwert, das jetzt Heiligtum der Schmiede ist, seinen Vater gehörte; und von dem Mann, der ihn auf dem Gewissen hat. On sinnt auf Rache und begibt sich auf die Suche nach dem Mörder.

In der Zwischenzeit wird Ling entführt, und On versucht sie zu retten. Bei der Auseinandersetzung verliert er seinen rechen Arm. Und zu allem Überdruss stürzt er noch die Klippen runter. Ironhead und die Schmiede kommen Ling zur Hilfe. Nach erfolgloser Suche wird On für tot gehalten.

Doch On wird von einer jungen Bäuerin gefunden und gesund gepflegt. Nach einem Angriff der Gauner finden die beiden ein halbverbranntes Buch in den Ruinen ihres Hauses, in dem eine vergessene Kampfkunst beschrieben wird. On macht sich bereit, um seine Vater zu rächen….

Kritik:

Der Film versucht eine interessante und sehr umfangreiche Story in nur 100 Minuten zu erzählen. Darum ist der Zuschauer oftmals überfordert, der Handlung zu folgen. Es gibt einfach zu viele verschieden Charaktere, die alle ihre Geschichte zu erzählen haben. Ein paar Minuten länger hätten da nicht geschadet. Deswegen legt der Film auch ein ordentlichen Tempo vor.

Doch die gut choreographierten Kämpfe entschädigen für dieses Manko. Wobei sie recht schnell geschnitten sind, aber trotzdem einige abgetrennte Gliedmaßen und blutige Einstellungen bieten. Besonders gut hat mir On gefallen, als er mit dem zerbrochenen Schwert, das er an einer Kette hängt, kämpft.

Die Atmosphäre des Films ist gut. Die damalige, eher dunkle und dreckige, Zeit ist gut eingefangen. Auch wird die Verzweiflung und Angst der Menschen vor den Räubern und Gaunern deutlich gemacht.

Die Kulisse der mittelalterlichen Stadt wirkt überzeugend, auch die Kostüme und Waffen sind gut gewählt. Wobei die Attentäter schon fast aussehen wie afghanische Frauen. Die Darsteller machen ihre Sache gut. Sogar die Nebendarsteller geben sich wirklich Mühe. Die Hauptdarsteller bestechen durch eine gute Dramatik. Keiner fällt negativ auf.

Fazit:

Eine umfangreiche Handlung verpackt in einem zu kurzen Film mit guten, aber fast zu schnell geschnittenen Schwertkämpfen. Für Fans des Genres ein Muss.

4/5

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