The Assassin (Filmkritik)

Ming Dynastie: Der Kaiser fürchtet um seine Sicherheit. Darum lässt er Assassine ausbilden. Dafür richtet er die “Westliche Kammer“ ein. Eine Abteilung des Gefängnisses, in der die Inhaftierten zur Gewalt geschult werden sollen.

Der junge Po Ka befindet sich mit seiner Geliebten auf der Flucht, da ihre Liebe von ihrer Familie nicht erlaubt wurde. Er wird gefangen genommen und unschuldig verurteilt. Er darf seine Zeit in der Westlichen Kammer absitzen. Gleich zu Beginn wird die “Strafe der geschlossenen Augen“ an ihm vollzogen. Dabei werden ihm die Augen zugenäht. Es folgen Jahre der Folter und des Schmerzes. Nach einiger Zeit findet er sich mit 7 anderen Männern in einer Arena wieder. Dort müssen sie bis zum Tod gegeneinander Kämpfen. Der Sieger ist frei, und darf als Assassin den Kaiser beschützen.

Po Ka gelingt dieses Unterfangen, und so wird er in der Kaisergarde aufgenommen, wo ihn sein Lehrmeister zu einer perfekten Kampfmaschine macht. Der Kaiser ist ein sehr ängstlicher Mann, und so lässt er von seiner Spezialeinheit alle seine Feinde töten. Als Po Ka bei einem Auftrag seine damalige Geliebte wieder sieht, kann er die Mission nicht mehr erfüllen.

So wird er selbst zum Gejagten…

Kritik:

Die Handlung ist interessant aber auch teilweise verwirrend. Es kommt einem vor, als würden Zeitsprünge gemacht. Auch die Orte des Geschehens wechseln zu schnell. Da ist die eine Szene noch nicht mal aus, sind die Protagonisten schon wieder ganz wo anders.

Doch die Stärke des Films sind die guten und teils recht blutigen Kämpfe. Dabei fliegen die Kämpfer auch schon mal durch die Luft. Brutale und blutige Szenen gibt es dabei einige. Knochen brechen lautstark, Gliedmaßen werden abgetrennt, Herzen herausgerissen, eine Frau wird sogar in der Mitte auseinander gerissen. Auch beim Zunähen der Augen hält die Kamera voll drauf. Die alte deutsche Fassung war damals um über 5 Minuten gekürzt.

Leider wurde bei den Außenaufnahmen bei Nacht ein störender Blaufilter drüber gelegt.

Die Darsteller fallen auch nicht wirklich auf. Weder positiv noch negativ. Sie sind halt da und agieren in der Geschichte. Einzig Po Ka wird gut verkörpert. Die Wandlung vom kaltblütigen Killer zum Gejagten gelingt ihm recht gut. Und auch als ihn die Bauern in die Gesellschaft aufnehmen, weiß er zu überzeugen.

Fazit:

Ein leicht verwirrender Film mit teils recht blutigen Kämpfen.

2/5

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