Sublime (Filmkritik)

George muss sich, einen Tag nach seinem 40. Geburtstag, einer Darmspiegelung im Krankenhaus unterziehen. Der Eingriff ist im Prinzip simpel und risikolos. Jedoch scheint sich George den falschen Tag für die Untersuchung ausgesucht zu haben. Schon als er sich in den OP-Rollstuhl setzt, verletzt er sich an einer scharfen Kante. Aber das Schlimmste soll noch kommen: George wird verwechselt, und man führt an ihm einen komplett anderen Eingriff durch.

Als er aufwacht, stellt er fest, dass etwas nicht stimmt. Sein Arzt und die Krankenschwester erzählen George von dem Vorfall. Doch er ist noch zu erledigt von der OP, so dass er gleich wieder einschläft. Er träumt von seiner Geburtstagsfeier, wo genau solch ein Fall besprochen wurde.

Schön langsam bekommt es George mit der Angst zu tun. Und als sein Bettnachbar ermordet wird, beschließt er das Krankenhaus mit seiner feschen Krankenschwester zu erkunden. Als sie in den Trakt, der gerade renoviert wird, kommen, macht George eine Entdeckung, die ihn komplett aus der Bahn wirft …

Kritik:

War der erste Teil der “Raw Feed“ Reihe noch ein 08/15 Horrorfilm, schlägt “Sublime“ eine komplett andere Richtung ein und entpuppt sich als Krankenhausthriller. Leider konnte mich auch dieser Beitrag der Reihe nicht so recht überzeugen.

Der Film beginnt sehr ruhig, fast schon zu ruhig. Im Verlauf der ersten Hälfte werden die Charaktere vorgestellt. Die Handlung ist gesplittet. So begleitet man George ins Krankenhaus, und während seiner Träume nimmt man an der Geburtstagsfeier teil. Das Ganze gestaltet sich nach einiger Zeit schon fast langweilig, denn die Geschichte wird zu uninteressant aufgebaut. Erst später erkennt man die ganzen Zusammenhänge.

In der zweiten Hälfte wird es mysteriöser. Hier erfährt George von seinem Bettnachbar ein Geheimnis, dem er im Verlauf des Finales auf die Spur kommen will. Unterstützung erhält er von der feschen Krankenschwester Zoe. Hierbei kommt auch etwas Spannung auf. Aber bevor es zu spannend wird, blendet der Film wieder aufs Familienfest um. George droht immer mehr verrückt zu werden. Je näher sich der Film Richtung Ende bewegt, desto packender und interessanter wird er. Am Ende gibt’s noch einen Knalleffekt, der den Film etwas anhebt.

Thomas Cavanagh vermag in seiner Rolle als George zu überzeugen. Besonders gegen Ende trägt er den Film mit seiner Darbietung. Die übrigen Darsteller fallen nicht großartig auf. Katherine Cunningham-Eves kann mir ihren Reizen als Krankenschwester überzeugen. Schauspielerisch ist sie allerdings nur durchschnittlich.

Fazit:

So ist “Sublime“ zwar etwas besser als sein Vorgänger, jedoch gestaltet sich der Film zu langweilig, ohne rechte Höhepunkte.

2,5/5

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