Werwolf von Tarker Mills (Filmkritik)

Im Frühling 1976 ereignen sich in der Kleinstadt Tarker Mills einige grausame Morde. Die Polizei steht dem Ganzen eher ratlos gegenüber. In dieser Stadt lebt auch die 15 jährige Janey und ihr jüngerer, behinderter, Bruder Marty, der mit seinem motorisierten Rollstuhl durch die Gegend gurkt.

Als Martys bester Freund ums Leben kommt, glaubt dieser fest daran, ein Werwolf sei für die Morde verantwortlich. Und als ihm seine Freundin erzählt, sie habe seltsame Geräusche im Gewächshaus gehört, bekräftigt das seine Theorien. Nur leider will ihm niemand glauben. In der Stadt bildet sich in der Zwischenzeit eine Bürgerwehr, die sich auf die Suche nach dem Mörder macht, der schon fast nächtlich zuschlägt. Was sich allerdings als schwerer Fehler entpuppt.

Des Nächtens schleicht sich Marty aus dem Haus in den Wald, um ein paar Raketen zu schießen, die ihm sein Onkel geschenkt hat. Schnell merkt der Junge, dass er nicht allein ist. Um den Werwolf zu entfliehen, schießt er ihm eine Rakete ins Auge. Am nächsten Tag vertraut sich Marty seiner Schwester an, die sich in der ganzen Stadt auf die Suche nach einer Person mit verletztem Auge macht…

Kritik:

Wieder mal eine Stephen King Verfilmung, die aber leider, wie die meisten, nur unterer Durchschnitt ist. Die klassische Werwolfgeschichte wurde hier etwas abgeändert. So ist dem Wolf durchaus bewusst, dass er sich in eine reißende Bestie verwandelt, aber er bereut nichts. Nein, ihm gefällt das sogar. Außerdem verwandelt er sich nicht nur bei Vollmond. In den normalen Nächten wird er zum halben Wolf. Noch dazu geht er als Wolf auch auf 2 Beinen.

Es gibt ein paar blutige Szenen, die zu überzeugen wissen, aber leider im TV immer wieder geschnitten werden. Spannung kommt anfangs ein wenig auf, die sich aber dann durch witzige Einlagen schnell verflüchtigt. Auch eine Verwandlung wird gezeigt (im TV leider nur halb), die aber nichts Aufregendes darstellt.

Die Darsteller wirken recht Laienhaft, noch dazu stellt Corey Haim den Behinderten recht agil dar. Der klettert auf Bäume, oder aus dem ersten Stock des Hauses nach unten.

Fazit:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass King mit dieser Verfilmung zufrieden ist. Ich kenne zwar das Buch nicht, aber mich überzeugt die Wolfmär nicht wirklich.

1/5

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