Slumber Party Massacre (Filmkritik)

Trishs Eltern verreisen, und sie nutzt die Gunst der Stunde, um eine Pyjamaparty mit ihren Freundinnen vom Schulbasketballteam zu veranstalten. Jungs werden natürlich nicht eingeladen. Das hindert diese aber nicht daran auch bei der Party aufzukreuzen. Und so feiern die Teens, betrinken sich und bestellen eine Pizza.

Was die jungen Leute aber nicht wissen, ist dass am Morgen Russ Thorn, ein wahnsinniger Serienmörder, aus der Psychiatrie entflohen ist, und sie schon bei der Schule beobachtet hat. Als dann der Pizzabote mit rausgerissenen Augen bei der Tür rein fällt, wird ihnen schnell klar, dass sie in Gefahr sind. Doch da ist es bereits zu spät. Das Licht geht aus und die Telefone sind tot. Plötzlich steht Russ Thorn mit einem riesigen Drillbohrer im Haus und holt sich einen nach dem Anderen…

Kritik:

Kaum zu glauben: eine bekennende Feministin hat das Drehbuch zu diesem Film geschrieben. (Ob die den fertigen Film gesehen hat?) Und Amy Holden Jones beweist, dass auch Frauen Slasherfilme drehen können.

Der Film bietet einen recht hohen Bodycount, wobei sich die Effekte zu Beginn eher zurückhalten. Da geschehen die Morde noch im Off. Gegen Ende steigert sich der Härtegrad beträchtlich, und man darf dem Driller Killer genau beim Werken zusehen. Dabei werden schon mal Manche durchbohrt. Das Tempo wird durchgehend hoch gehalten. Alle paar Minuten stirbt jemand, so kommt es zu keinen Längen. Außerdem dauert der Film nur 75 Minuten. Spannung wird dabei auch erzeugt.

Zwar weiß man schon von Anfang an, wer der Killer ist, und wie er aussieht, jedoch schadet der Umstand dem Film keineswegs. Der Mörder hat hier auch kein Motiv. Er tötet aus Spaß an der Freude.

Fürs Auge ist der Film auf alle Fälle was, bedenke man nur die Duschszene. Die Protagonisten sind hier genauso dumm wie in den meisten anderen Slashern, so ist das Geschehen auch leicht vorhersehbar. Außergewöhnlich ist beim “Slumber Party Massacre“, dass es einen Rollentausch gibt. Hier sind die Frauen die Starken und die Jungs eigentlich nur Luschen. Dafür mag wohl auch die zuvor erwähnte Feministin verantwortlich sein.

Die Darsteller wirken bemüht. Ihre Darbietung ist zwar nicht Oscarreif, dennoch überzeugen sie in ihren Rollen. Leider hat es der Film nie geschafft im deutschsprachigen Raum veröffentlicht zu werden, woran die deutsche Zensurbehörde sicher nicht ganz unschuldig war.

Fazit:

Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen, und hoffe auf eine deutschsprachige Veröffentlichung.

4/5

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