Slumber Party Massacre 2 (Filmkritik)

Courtney hat das Massaker des ersten Teiles überlebt. Ihre Schwester liegt seit jener Nacht im Koma. Auch Courtney hat die Geschichte nicht unbeschadet verkraftet. Sie wird Nacht für Nacht von Alpträumen geplagt. Dennoch versucht sie ihr Leben normal weiterzuleben. Sie spielt mit ein paar Freundinnen in einer Rockgruppe, und lernt auch einen neuen Freund kennen.

Die Band fährt am Wochenende mit ihren Freunden zu einem Ferienhaus, wo sie ohne Erwachsenenaufsicht zügellos feiern können. Und das nutzen die Teens natürlich vollends aus. Courtney wird leider auch hier von ihren Alpträumen verfolgt, so dass sie schön langsam glaubt verrückt zu werden. Plötzlich werden ihre Träume Realität, und der Killer steht in Rockermontur und E-Gitarre samt Drillbohrer vor ihr. Für die Partygäste gibt es kein Entkommen…

Kritik:

Teil 2 der Reihe, wieder unter der Regie einer Frau, schlägt eine komplett andere Richtung als der Vorgänger ein. War dieser ein ernster Slasher, geht die Fortsetzung eher in Richtung Funsplatter.

Die Effekte sind um Einiges härter als bei Teil 1, auch darf man schon zu Beginn ein paar davon bewundern. Courtneys Alpträume bestehen Anfangs noch aus Rückblenden, werden aber im Verlauf des Films kreativer. Es dauert rund 50 Minuten bis der Killer auftaucht, aber dann geht’s richtig los. Das Tempo, sowie der Blutgehalt steigern sich enorm.

Dass sich der Film selbst nicht ernst nimmt, merkt man sobald der Elvis Verschnitt als Killer auftaucht und zu singen beginnt. Er wirft auch mit bekannten Phrasen aus diversen Songs um sich.

Die Protagonisten weisen auch in dem Teil die klassische Teenieslasherdummheit auf, und rennen dem Mörder direkt ins Messer, Bohrer in diesem Fall. Die Darsteller wirken bemüht, fallen aber auch weder positiv noch extrem negativ auf.

Fazit:

Der perfekte Film für eine alkoholgetränkte Pyjamaparty.

3,5/5

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