Shadowless Sword (Filmkritik)

Korea 926: Das alte Königreich wird von einer Invasion überrannt, und alle Mitglieder der Königsfamilie werden getötet. Das Reich zerfällt. Für das Land gibt es nur eine Hoffnung: den vor 14 Jahren ins Exil gegangenen Prinzen Jung-Hyun (Lee Seo-jin). Er muss den Thron besteigen, um das Land zu einen, und vor den Invasoren zu befreien.

Somit macht sich die beste Schwertkämpferin des Landes, So-ha (Yoon Soy) auf den Weg, um den Prinzen zu finden. Aber auch die Feinde haben ihren besten Schwertkämpfer, den übergelaufenen General Gunhwapyong (Shin Hyun-joon) geschickt, um auch noch den letzten Sprössling des Königreiches zu vernichten.

Dieser verdient sich mit Hehlerei in einer kleinen Stadt mitten in Korea den Lebensunterhalt, und denkt gar nicht daran, wieder in sein altes Land zurückzukehren, und noch dazu auf den Thron zu steigen. Somit versucht er alles, um die energische So-ha daran zu hindern, ihn mitzunehmen.

Doch als die beiden mit Gunhwapyongs Gefolge konfrontiert werden, kommt der Prinz zur Vernunft. Ein langer und gefährlicher Weg steht ihnen bevor. Und die dunklen Häscher lauern überall…

Kritik:

“Shadowless Sword“ ist eine gelungene Mischung aus klassischen Eastern, neuester Tricktechnik und atemberaubender Choreographie. Wie in asiatischen Filmen oft üblich fliegen auch hier die Protagonisten durch die Lüfte, tauchen minutenlang und bringen mit ihren Schwertern ihre Gegner zum Explodieren. Kann man sich mit diesen, etwas unrealistischen, Umständen abfinden, erwartet einen ein wahres Actionfeuerwerk.

Das Tempo wird dabei durchwegs hoch gehalten, es gibt aber auch einige ruhigere Szenen, die die Handlung vorantreiben, oder die Geschichte erzählen und somit die Zusammenhänger der Charaktere verständlich machen. Doch gleich darauf folgen wieder diverse Kämpfe. Diese sind allesamt hervorragend choreographiert worden. Jede Bewegung der Darsteller sitzt, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Die Actionszenen sind noch dazu recht schnell geschnitten, was das Tempo erheblich steigert. Blut und gebrochene bzw. abgetrennte Körperteile gibt es dabei auch genug.

Die Ausstattung, sowie die Landschaftsaufnahmen sind perfekt gewählt. An der Farbe der  Gewänder kann man ohne weiters Gut und Böse voneinander unterscheiden. Besonders in der ersten Hälfte wird das Geschen durch die ein oder andere witzige Szene aufgelockert. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Film eher zu einem Drama.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Sämtliche Hauptrollen, auf beiden Seiten, haben ihre eigene Geschichte zu erzählen, und entwickeln sich im Film laufend. Die Darsteller verkörpern ihre Charaktere sehr überzeugend und wirken dabei recht professionell. Sie verleihen ihrer Rolle die entsprechenden Gefühle und das richtige Auftreten. Sei es jetzt Shin Hyun-joon als kühler und rücksichtsloser Bösewicht, oder Yoon Soy als coole Kriegerin, die ihre Zuneigung zum Prinzen nicht zeigen darf, und ihn doch innig liebt.

Fazit:

Ich kann diese gelungene Mischung jedem Genreliebhaber empfehlen.

5/5

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