Sado – Stoß das Tor zur Hölle auf (Filmkritik)

Der Schlossherr und Tierpräparator Frank verkraftet den frühen und unerwarteten Tod seiner Verlobten nicht. So stiehlt er die Leiche aus dem Grab, präpariert sie und legt sie zu sich ins Bett. Seine Haushälterin, die Frank begehrt, hilft ihm dabei; mit dem Hintergedanken, Frank könne sie auch so lieben, wie die erst kürzlich Verstorbene.

Nach und nach verfällt er dem Wahnsinn. Frank beginnt andere junge Frauen mit aufs Schloss zu nehmen, und zu töten. Die Haushälterin hilft ihm bei der Beseitigung, und lässt sich dabei immer kreative Möglichkeiten einfallen. Dadurch hat sie allerdings ein Druckmittel auf Frank. Sie möchte ihn heiraten, und er solle sich der Leiche in seinem Schlafzimmer entledigen.

Auch die Polizei ist nicht untätig. Sie haben Frank ins Auge gefasst, überwachen ihn und durchsuchen das Schloss. Als dann die Schwester von Franks Verlobter kommt, überschlagen sich die Ereignisse…

Kritik:

Joe D’Amatos “Buio Omega“ löste schon nach Drehschluss einen Skandal aus. Die italienischen Behörden warfen D’Amato vor, einen echten Snufffilm gedreht zu haben. Und so musste er seine Ausweidungsszene unter Polizeiaufsicht nachstellen.

Und die Effekte haben es hier wirklich in sich. So werden unter anderem Leichen zerstückelt und in Salzsäure aufgelöst, einer Frau die Fingernägel mit einer Kneifzange gezogen, und Einiges mehr. Spannung und Atmosphäre kommen dabei aber nicht auf. D’Amato legte mehr Wert auf die Goreeffekte. Das allein, macht leider keinen guten Film aus.

Die Darsteller siedeln sich alle im unteren Durchschnitt an. Dramaturgie ist so gut wie keine vorhanden. Der Hauptdarsteller selbst wirkt sehr hölzern. Die Musik stammt von der Gruppe “Goblin“ und passt zu dem Gezeigten. Gedreht wurde übrigens in Österreich.

Fazit:

“Buio Omega“ kann ich jedem Gorehound empfehlen. Fans von anspruchsvollen Filmen sollten lieber die Finger davon lassen.

2,5/5

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