Pulse – Du bist tot, bevor Du stirbst! (Filmkritik)

Student Josh erhängt sich, nachdem er in der Unibibliothek eine Begegnung mit einem unheimlichen Wesen hatte. Seine Freundin Mattie, die zur Tatzeit in Joshs Wohnung war, erzählt ihren Freunden, dass er in letzter Zeit sehr seltsam war, sich immer mehr zurückgezogen hatte. Und so wollen die Freunde nach den Beweggründen der Tat forschen. Josh war ein leidenschaftlicher Computerhacker, der mit einem gewissen Ziegler zuletzt in Kontakt war.

Um sie herum geschehen Selbstmorde, die Uni wird immer leerer. Wie ein Virus breitet sich das Sterben aus. Gemeinsam mit Dexter findet Mattie heraus, dass Josh mit seinem Computer in eine andere Dimension eingedrungen ist, und nur die Toten aus dem Computernetz kommen, um nach den Lebenden zu trachten. Sie beschließen, diesen Ziegler aufzusuchen, um die ganze Wahrheit zu erfahren….

Kritik:

Und wieder einmal drehten die Amerikaner einen japanischen Horrorfilm im Stil von “Ring“ und “The Grudge“ nach. Produzent des Ganzen war diesmal Wes Craven. Der hätte sich lieber selber hinter dem Regiestuhl setzen sollen, anstatt ihn Jim Sonzero zu überlassen.

Die Handlung, samt dem Umstand, dass die Charaktere erst ein Pop Up anklicken müssen, um die Geister an sie ran zu lassen, ist sehr schwach. Da hätte man sich durchaus was anderes einfallen lassen können.

Atmosphärisch ist der Film gut geworden. Die triste, in blassen Grautönen gehaltene Großstadt trägt ihren Teil dazu bei. Gegen Ende kommt eine richtige Endzeitstimmung auf. Außerdem spielt der Großteil des Films in der Dunkelheit, und die Protagonisten denken nicht mal dran, das Licht in den Räumen einzuschalten. Dabei kommt allerdings etwas Spannung auf, und einige, wenn auch vorhersehbare, Schockmomente gibt’s auch zu betrachten. Das Tempo wird durchwegs hoch gehalten.

Die Effekte kommen ausschließlich aus dem Computer. Sie sind technisch gut gemacht. Blut gibt es keines zu sehen. Die jungen Darsteller sind durchschnittlich. Einzig Kristen Bell als Hauptdarstellerin weiß zu überzeugen. Ian Somerhalder, bekannt aus Lost, ist in seiner Rolle leider etwas beschränkt.

Fazit:

Wenn euch “Ring“ oder “The Grudge“ gefallen hat, solltet ihr mal einen Blick riskieren.

3/5

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s