Filmserie: Night of the Demons

Obwohl die Filme nüchtern betrachtet eigentlich scheiße sind, genießen Angela und das Hull House Kultstatus. Nicht zuletzt wegen der gelungenen Effekte und dem 80er Feeling.

Nachdem der erste Teil seine kleine Fangemeinde fand, wurden zwei weitere Teile nachgeschossen. Auch von der Remakewelle blieb die Serie nicht verschont. Ich lasse nie Neuauflage mal außen vor. Vielleicht liefer ich sie irgendwann mal nach.

Um Freude an der Serie zu finden, empfehle ich allerding einen mittleren Vollrausch.

Night of the Demons 1

Angela veranstaltet eine Halloweenparty im alten Hull Haus, das früher ein Bestattungsunternehmen beherbergte. Da es in dieser Nacht keine andere Party gibt, kommen ihre Freunde der Einladung nach. Und so finden sich alle bei dem alten Haus ein. Sie erzählen sich die Geschichte von dem Haus und der Familie, die es bewohnte.

Als die Party im vollen Gange ist, fällt der Radio aus. Die spirituell angehauchte Angela schlägt eine Seance vor. Dies sollte sich als Fehler herausstellen, denn somit wecken sie die Dämonen. Jetzt beginnt die Party erst richtig, und niemand kann entkommen…

Kritik:

Der Trashbeitrag zu Halloween. Anders lässt sich der Film wohl kaum beschreiben. Dabei hätte er doch einiges an Potential, verspielt das aber schamlos. Zum einen bietet die Location mit dem alten, halb verfallenen, Haus die perfekte Grundstimmung. Diese mag allerdings nicht so richtig aufkommen, denn jeder Anflug an Atmosphäre wird von den Darstellern zunichte gemacht.

Die Charaktere sind recht bunt zusammengewürfelt, dennoch sorgen sie nicht für Abwechslung, da sich dabei keine Anhaltsperson rauskristallisiert. Für den Rest sorgen die grottenschlechten Darsteller mit ihren aufgesetzten Dialogen. Bei denen kann man nicht mal der deutschen Syncro die Schuld geben, da sie im Englischen genauso schlecht sind.

Was bleibt sind ein paar Effekte, für die anscheinend das ganze Budget drauf gegangen ist. Sie bieten nichts Neues, und das auch nicht sonderlich gut. Sobald man die erste Stunde mit den nervenden Darstellern überlebt hat, darf man auch die besagten Effekte bewundern. Die Teens sterben nach dem Motto “Zeig mir deine Titten, und du hast nicht mehr lange zu leben.“ So bietet der Film doch noch was fürs Auge. Spannung kommt bei dem ganzen Treiben allerdings keine auf.

Fazit:

Der Film eignet sich für die späteren Stunden einer Halloweenparty. Jedoch sollten noch genug Alkohol im Haus sein, um die Darsteller und deren Dialoge zu ertragen.

0,5/5

Night of the Demons 2

Die Schüler eines katholischen Internats bereiten die alljährliche Halloweenparty, unter Aufsicht der strengen Nonne Gloria, vor. Da sich einige der Teens unsittlich verhalten haben, bekommen sie von Schwester Gloria Partyverbot. Diese perfekte Gelegenheit nutzen sie natürlich für eine Gegenveranstaltung. Und so fahren sie zum Hull Haus.

Dort angekommen, erkunden die Einen das Haus, während die Anderen ein Ritual vorbereiten, das sie in einem Buch eines Mitschülers gefunden haben. Dazu wollen sie Angelas kleine Schwester Melissa opfern. Natürlich ist das nur als Halloweengag geplant. Doch Angela sieht diesen Spaß als schriftliche Einladung an und gesellt sich zur Party.

Die Teens bekommen es mit der Angst zu tun, und fahren zurück zur Schule. Da sie aber einen Gegenstand aus dem Haus mitgenommen haben, nehmen sie auch Angela mit. Diese beginnt dann sogleich neue Dämonen zu rekrutieren und die Schüler zu dezimieren. Das ruft Schwester Gloria aus der Reserve, und sie rüstet zum Kampf…

Kritik:

Dass sich der Film selber nicht ernst nimmt, im Vergleich zum Vorgänger, ist schon bei der Eröffnungsszene klar, als die Zeugen Jehovas Angela fragen, ob sie schon errettet wurde. Leider gehts dann nicht mehr ganz so witzig weiter. Die erste halbe Stunde wird genutzt um die Charaktere vorzustellen, und die Handlung aufzubauen. Wäre da nicht hin und wieder Angelas Fratze zu sehen, wäre dieser Teil des Filmes extrem langweilig.

Einige Fehler des Vorgängers wurden zum Glück ausgebessert. So wirken die Darsteller diesmal halbwegs bemüht, bis auf einige Ausnahmen. Auch deren Dialoge sind weit erträglicher geworden. Manche Handlungen der Charaktere sind dennoch recht unlogisch.

Besonderer Wert wurde hier aber wieder auf die Effekte gelegt, von denen sich manche durchaus sehen lassen können. Man muss natürlich wieder bis zum dritten Drittel des Filmes warten, wird dann aber halbwegs belohnt. Natürlich gibts auch wieder einiges an nackter Haut zu sehen. Ein Anflug von Atmosphäre vermag ebenfalls im Hull Haus aufzukommen. Diesmal wird sie aber nicht durch die Darsteller vertrieben. Gegen Ende erhöht sich auch noch das Tempo etwas, besonders wenn die Kampfnonne in Aktion tritt.

Fazit:

Wieder Erwarten ist hier die Fortsetzung besser als Teil 1. Man hat die Fehler eingesehen, und versucht sie zu verbessern.

2/5

Night of the Demons 3

An Halloween wollen die beiden Freundinnen Abby und Holly zu einer Halloweenparty fahren. Da sie eine Panne haben, fahren sie einfach mit den nächst besten Jugendlichen mit, die gerade vorbei fahren. Diese machen dann einen Zwischenstopp bei einer Tankstelle, wo sie Alkohol kaufen wollen.

Jedoch hält sich der Ladenbesitzer an die Altersfreigabe und die Situation eskaliert. Einer der Teens erschießt einen Polizisten, der gerade bei der Tür rein kommt. Auch einer der Freunde wird angeschossen. In Panik fliehen sie ins Hull Haus, wo sie bereits von Angela erwartet werden…

Kritik:

Tja, viel mehr Handlung als die beiden Vorgänger bietet der Film leider auch nicht. Das Grundkonzept wurde leicht abgeändert, und so flüchten die Halbstarken nach einem Mord ins Hull Haus. Dabei spielen sich manche von denen extrem ungut auf, und man langweilt sich nur von einem blöden Spruch zum Anderen. Die miesen Darsteller tragen ihren Teil dazu bei.

Spannung kommt gar keine auf, auch die Atmosphäre bleibt aus. Hier kann nicht mal mehr die Location punkten denn Hull Haus wurde anscheinend renoviert, und bei hell erleuchteten Räumen kommt einfach keine Stimmung auf. Die Morde geschehen größtenteils im Off, somit kann der Film nicht mal mit Splatterszenen überzeugen. Am blutigsten sind noch die Schießereien. Erst gegen Ende gibts kurz was für Horrorfans.

Das Tempo wird nach dem actionhaltigen Anfang wieder extrem reduziert und erst am Ende wieder erhöht. In der Zwischenzeit quält man sich mit unbeholfenen Darstellern und hirnrissigen Dialogen ab. Noch dazu wird man von den billigen Masken belustigt. Da die 80er auch vorbei sind, fehlt es hier an passender Musik und die Nacktszenen sind sehr rar geworden.

Fazit:

Was soll man zu dem Trash noch sagen. Nach dem etwas besseren Teil 2 stürzt die Reihe wieder komplett ab.

0,5/5

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