Leprechaun (Filmkritik)

Der alte Dan O’Grady hat einen Leprechaun (Warwick Davis) gefangenen und ihn gezwungen, ihm sein Gold auszuhändigen. Dan versteckt den Sack voll Gold und kehrt in der Limousine zu seiner Frau heim. Doch der Leprechaun ist ihm gefolgt, und will natürlich sein Gold zurückhaben. Das kostet Dans Frau das Leben. Er kann den Kobold noch in eine Holzkiste einsperren, indem er ein vierblättriges Kleeblatt drauflegt. Aber bevor er die Kiste anzünden kann, erleidet der alte Dan einen Schlaganfall.

10 Jahre später zieht Tory (Jennifer Aniston) mit ihrem Vater ins alte O’Grady Haus ein. Bei der Renovierung erhalten sie Unterstützung vom Maler Nathan, seinem kleinen Bruder Alex und dem Dorftrottel Oz. Oz befreit den Leprechaun, der allerdings noch immer sein Gold wieder haben will. Als Oz von seiner Begegnung berichtet, will ihm niemand Glauben schenken.

Nachdem Oz und Alex einen Regenbogen gefolgt sind, und das vermeintliche Gold gefunden haben, zeigt sich das kleine Monster auch den anderen. Dumm nur, dass Oz eine der Münzen verschluckt hat, denn der Leprechaun wird nicht eher Ruhe geben, bis er alle Goldstücke wieder hat…

Kritik:

Leprechaun ist ein durchschnittlicher Horrorfilm aus den frühen 90ern, der einige mehr oder weniger schlechte Fortsetzungen nachzog. Der erste Teil versucht eine düstere Stimmung zu bieten, indem er größtenteils in der Nacht spielt. Aber durch die blöden Kommentare des nervenden Gnoms verspielt er alle Trümpfe. Dadurch wirkt der Leprechaun auch nicht wirklich bedrohlich. Er stellt einfach nur eine Witzfigur dar.

Die Maske des Kobolds und vor allem die Effekte bei seinem Tod sind gut gemacht. Ansonsten spielt sich effekttechnisch nicht viel ab.

Die meisten Schauspieler wirken aber noch recht amateurhaft. Nur die beiden Hauptdarsteller geben sich Mühe. Warwick Davis nervt einfach nur in seiner Rolle. Leider wurde die alte deutsche Fassung auch noch leicht gekürzt.

Fazit:

Der Film versucht auf der einen Seite eine gute Grundstimmung aufzubauen, doch versagt auf der Anderen durch erzwungenen Witz und dem nervenden Kobold.

2/5

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