Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (Filmkritik)

Dies ist die Geschichte von drei Geschwistern.
Violet, die älteste der drei, brüstet sich mit ihren 14 Jahren als eine der besten Erfinderinnen. Ihr Bruder Klaus liebt Bücher über alles. Er hat zuhause eine riesige Bibliothek, und saugt das Wissen der Kompendien geradezu in sich auf.Das Nesthäkchen, Sunny, ist gerade in dem Alter, wo Kinder noch in Babysprache reden und in alles reinbeißen. Zweiteres tut die Kleine wirklich gern. Noch dazu hat sie wirklich scharfe Zähne.

Doch dies ist keine sehr fröhliche Geschichte.
Das Schicksal meint es mit den Geschwistern nicht gut. Durch ein Feuer, das ihr Haus verwüstet, kommen ihre Eltern ums Leben. So werden sie in die Obhut ihres Onkels, Graf Olaf (Jim Carrey) gegeben. Dieser weiß sehr wohl von dem Vermögen, das den Kindern hinterlassen wurde bescheid. Und so möchte er ihr Vormund werden. Doch die Kinder sind ihm eine Last. Er ist nur auf das Geld scharf. Und so will er die Waisen beseitigen. Nur hat er nicht mit dem Einfallsreichtum der Kinder gerechnet. Und so kommen die Kleinen bei einem anderen Onkel unter. Doch Graf Olaf ist ihnen auf den Fersen…

Kritik:

Der Film eröffnet mit einer Zeichentrickszene. Dann setzt die Erzählerstimme ein und stellt sich selbst als Lemony Snicket vor, der die Geschichte der Waisen zu einem Buch niederschreibt. Er gibt noch eine Warnung an Kinder aus, dass diese Geschichte nicht für die Kleinsten geeignet ist.

Die Schauplätze und Häuser sind gut gewählt und passen ausgezeichnet zu den darin lebenden Verwandten der Kinder. Graf Olafs Haus z.B. ist durchwegs düster, staubig und stellenweise verfallen. Die Produzenten gaben sich dabei wirklich viel Mühe. Es wurde auch sehr viel Wert aufs Detail gelegt. Einige Gegenstände und Tiere unterstützen die Surrealität der Geschichte. So gibt es Zweiköpfige Schlagen, Menschenfressende Blutegel und noch einiges Anderes. Auch die Autos wissen zu gefallen. Es wurden welche aus den 50ern genommen und einige technische Elemente eingebaut. (Autotelefon)

Schauspielerisch machen die Jungmimen ihre Sache recht anständig. Sie wirken dabei sehr erwachsen und reif. Jim Carrey darf sich auch wieder ausleben. Seine übertriebene Mimik und Gestik muss einem auch liegen. Mir gefällt er in ernsteren Rollen besser. Wo er durchwegs auch bewiesen hat, dass er schauspielerisches Talent besitzt. Es tut dem Film gut, dass Carrey nicht in den Mittelpunkt gedrängt wird.

Fazit:

Man fühlt bei dem Film durchaus mit den vom Pech verfolgten Kindern mit. Die Geschichte ist interessant erzählt, und Jim Carrey bietet einiges von seinem Können.

4/5

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