Filmserie: Leprechaun

Anfang der 90er erblickte ein goldgeiler Kobold das Licht der TV Bildschirme. Richtig gut war nicht mal der erste Teil. Eher im Gegenteil, B-Produktion mit nervendem Bösewicht, es konnte weder Atmosphäre noch Spannung aufkommen.

Mit ein paar Bierchen kann man die ersten drei Teile noch ertragen. Der vierte war dann ein totaler Griff ins Klo, und da hab ich dann auch aufgehört die Serie weiter zu verfolgen.

Mittlerweile gibt es 8 Filme, der jüngste wurde 2018 für Amazon Prime produziert. Vielleicht reiche ich die anderen Teile mal nach, aber wartet bitte nicht darauf.

Leprechaun

Der alte Dan O’Grady hat einen Leprechaun (Warwick Davis) gefangenen und ihn gezwungen, ihm sein Gold auszuhändigen. Dan versteckt den Sack voll Gold und kehrt in der Limousine zu seiner Frau heim. Doch der Leprechaun ist ihm gefolgt, und will natürlich sein Gold zurückhaben. Das kostet Dans Frau das Leben. Er kann den Kobold noch in eine Holzkiste einsperren, indem er ein vierblättriges Kleeblatt drauflegt. Aber bevor er die Kiste anzünden kann, erleidet der alte Dan einen Schlaganfall.

10 Jahre später zieht Tory (Jennifer Aniston) mit ihrem Vater ins alte O’Grady Haus ein. Bei der Renovierung erhalten sie Unterstützung vom Maler Nathan, seinem kleinen Bruder Alex und dem Dorftrottel Oz. Oz befreit den Leprechaun, der allerdings noch immer sein Gold wieder haben will. Als Oz von seiner Begegnung berichtet, will ihm niemand Glauben schenken.

Nachdem Oz und Alex einen Regenbogen gefolgt sind, und das vermeintliche Gold gefunden haben, zeigt sich das kleine Monster auch den anderen. Dumm nur, dass Oz eine der Münzen verschluckt hat, denn der Leprechaun wird nicht eher Ruhe geben, bis er alle Goldstücke wieder hat…

Kritik:

Leprechaun ist ein durchschnittlicher Horrorfilm aus den frühen 90ern, der einige mehr oder weniger schlechte Fortsetzungen nachzog. Der erste Teil versucht eine düstere Stimmung zu bieten, indem er größtenteils in der Nacht spielt. Aber durch die blöden Kommentare des nervenden Gnoms verspielt er alle Trümpfe. Dadurch wirkt der Leprechaun auch nicht wirklich bedrohlich. Er stellt einfach nur eine Witzfigur dar.

Die Maske des Kobolds und vor allem die Effekte bei seinem Tod sind gut gemacht. Ansonsten spielt sich effekttechnisch nicht viel ab.

Die meisten Schauspieler wirken aber noch recht amateurhaft. Nur die beiden Hauptdarsteller geben sich Mühe. Warwick Davis nervt einfach nur in seiner Rolle. Leider wurde die alte deutsche Fassung auch noch leicht gekürzt.

Fazit:

Der Film versucht auf der einen Seite eine gute Grundstimmung aufzubauen, doch versagt auf der Anderen durch erzwungenen Witz und dem nervenden Kobold.

2/5

Leprechaun 2

Irland im Mittelalter. Der Leprechaun ist nun 1000 Jahre alt und möchte eine Menschenfrau ehelichen. Das geschieht, ganz einfach. Die Frau braucht nur 3 Mal niesen. Doch sein Vorhaben misslingt, als der Vater der Auserwählten sie mit den Worten “Gott beschütze dich, mein Kind“ vor dem Fluch bewahrt.

1000 Jahre später. Der Leprechaun ist der Blutlinie der damals auserwählten nach Amerika gefolgt. So begibt er sich auf die Suche nach ihr. Außerdem möchte er auch seinen Goldschatz vergrößern. Und so schreckt er nicht zurück, Leuten Goldzähne auszureißen, oder den Finger abzutrennen, an dem ein Goldring steckt.

Der Teenager Cody hilft seinem Onkel beim Organisieren von Gruseltours im Leichenwagen durch Hollywood. Er ahnt nicht, dass seine Freundin Bridget die Auserwählte des Leprechaun ist. Als sein Onkel Morty mal wieder total betrunken ist, muss Cody die Fahrt mit dem Leichenwagen antreten. Dabei verscherzt er es sich mit seiner Freundin.

Am Abend möchte er sich bei ihr entschuldigen und besucht sie in ihrem Haus. Aber sie sind nicht allein. Der Leprechaun entführt Bridget. Cody überzeugt seinen Onkel von den Vorfällen und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Bridget…

Kritik:

Der zweite Teil der Reihe hat eigentlich gar nichts mit dem Vorgänger zu tun. Er erzählt eine völlig eigenständige Geschichte. Die allerdings ziemlich banal ist. In diesem Fall wird vom Versuch einen düstern Film zu machen Abstand genommen, und gleich ein Witziger gemacht. Was auch mehr oder weniger gelingt. Der Leprechaun nervt zwar noch immer mit seinen blöden Sprüchen, aber den anderen Darstellern gelingen witzige Momente, und die ein oder andere unterhaltsame Meldung, bzw. Tat. So säuft Onkel Morty einmal sogar mit dem Gnom um die Wette.

Nichts desto Trotz sind die Effekte diesmal auch besser als im Vorgänger. Ein Junge gerät sogar mit dem Kopf in den Rasenmäher. Leider sieht man nur den Schatten, aber Blut spritzt trotzdem. Spannung kommt auch hier nicht auf. Und die alte Fassung wurde wieder leicht gekürzt. Die Darsteller wirken in dem Teil schon routinierter. Besonders der Onkel Morty hat mir gefallen.

Fazit:

Der Film hat mir eine Spur besser gefallen als der erste Teil. Weil er diesmal nicht versucht zweigleisig zu fahren.

2/5

Leprechaun 3

Las Vegas, die Stadt der Casinos. Ein alter Mann bringt eine kleine Leprechaunstatue mit einem Blechamulett um den Hals zu einem Pfandleiher, um Geld für die Heimfahrt zu bekommen. Er warnt den Pfandleiher, das Amulett nicht anzufassen. Dieser tut das aber trotzdem, und so erwacht der Leprechaun zum Leben. Er schnappt sich seinen Topf voll Gold und versteckt ihn. Eine Münze jedoch fällt raus und bleibt beim Pfandleiher. Als der Leprechaun merkt, dass die Münze fehlt, kehrt er zum Pfandleier zurück und fordert sein Hab und Gut ein. Der Geschäftsinhaber will das Gold aber nicht rausrücken, und muss dran glauben.

Scott ist auf dem Weg nach Kalifornien um zu studieren. Vor einem Casino lernt er Tammy kennen, die für einen drittklassigen Zauberer in einem der Casinos arbeitet. Scott überredet sie, ihn mitzunehmen. Im Casino angekommen, verspielt er gleich mal seine Studienunterstützung. Da er sein Geld zurückgewinnen möchte, will er seine Uhr beim Pfandleiher gegenüber in Zahlung geben.

Dort angekommen, findet er den Toten und die Goldmünze, die Wünsche erfüllen kann. So kehrt er zurück ins Casino und gewinnt sein Geld zurück. Aber die Münze bleibt nicht lang in seinem Besitz, der armselige Zauberer stielt sie Scott. Der Leprechaun möchte allerdings noch immer sein Gold zurück haben, und folgt Scott ins Casino. Bei einer Rangelei beißt der Gnom Scott in den Arm. Dieser beginnt sich langsam in einen Leprechaun zu verwandeln…

Kritik:

Wieder mal eine Fortsetzung bei der die Vorgängerteile komplett außer Acht gelassen werden. Kann der Leprechaun im zweiten Teil kein Stahl angreifen, versteckt er hier sein Gold in einem Stahltresor. Die Handlung ist weder interessant noch abwechslungsreich. Es spielt sich bis auf einen kleinen Ausflug ins Krankenhaus, alles in dem Casino und beim Pfandleiher ab.

Die Schauspieler sind derartig mies, man könnte glauben, es wurden einfach Arbeitslose zwangsverpflichtet. Nicht mal Warwick Davis weiß zu überzeugen. Er nervt einmal mehr mit seinen blöden Reimen. Die Effekte sind durchschnittlich. Der Kobold darf wieder mal Ohren und Zehen abbeißen. Dennoch wurde die alte Fassung um eben dieses erleichtert.

Fazit:

Im Großen und Ganzen ein Film, den man nicht unbedingt sehen muss.

1/5

Leprechaun 4

In ferner Zukunft, irgendwo im Weltraum. Auf einem Wüstenplaneten hat sich ein Leprechaun breit gemacht. Er hat eine Prinzessin entführt, die er heiraten möchte, um König zu werden. Aufgrund seines Reichtums willigt diese auch ein.

Im Orbit kreist ein riesiges Raumschiff mit einer minimalen Besatzung. Alles Marines. Die haben den Auftrag den Leprechaun zu töten, da er schon mehrmals irgendwo Gold gestohlen hat. Das erledigen sie auch, und nehmen die bewusstlose Prinzessin mit. Ein Soldat pisst noch auf den zerfetzten Leprechaun.

Als bei der Siegesfeier der Soldat mit seiner Angebeteten für diverse Sexspielchen verschwindet, schlüpft der Leprechaun aus seinem besten Stück, und fordert die Prinzessin zurück. Jetzt beginnt die Jagd von Neuem, und die Marines sterben nach dem 10 kleine Jägermeister Prinzip…

Kritik:

Was zur Hölle ist das für ein scheiß Film? Die Handlung ist totaler Schwachsinn. Die Locations wirken so derartig billig, dass einem schlecht wird. Die Computereffekte könnten aus einem Gameboy stammen. Das Ganze wird nur noch von den katastrophalen Schauspielern überboten.

Halbwegs erträglich sind manche der wenigen Morde. Doch die kann man an einer Hand abzählen. Der Film geht weder als Si-Fi, noch als Horrorfilm und schon gar nicht als Komödie durch. Ganz aus ist es dann, als der Leprechaun seinen Stock als Laserschwert benutzt.

Fazit:

Absoluter Müll

0/5

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