Last Man Standing (Filmkritik)

Texas in den 30ern. John Smith (Bruce Willis) fährt in ein Wüstenkaff. Plötzlich wird er von einer Bande angehalten, die ihn anpöbeln und sein Auto demolieren. John geht gleich zum Sheriff, doch der will einfach nichts unternehmen. Er rät ihm sogar, die Stadt zu verlassen, oder sich eine Waffe zu besorgen. John tut Zweiteres, und nimmt sich im Dorfwirtshaus ein Zimmer. Vom Wirten erfährt er, dass zwei Banden, die denselben Geschäftszweig ausüben (Schnapsschmuggel), die Stadt terrorisieren. Seit geraumer Zeit herrscht Waffenruhe, aber niemand weiß wie lange.

So beschließt John, die beiden gegeneinander auszuspielen. Also geht er in eine Bar und erschießt die Leute, die seinen Wagen zerstört haben. Kurz darauf nimmt er Kontakt mit dem Bandenchef der Italiener, Strasi, auf. Der ihn sofort in seine Bande aufnimmt, was allerdings Strasis rechter Hand Georgio gar nicht gefällt.

John hilft den Italienern dabei, einen LKW Konvoi aus Mexiko, der den Schnaps von Doyles Bande transportiert zu kapern. Die Aktion lässt Doyle aufhorchen. Er möchte, dass John für ihn arbeitet. Dieser lehnt aber ab. Im gleichen Moment kündigt er allerdings bei Strasi. Kurze Zeit später kommt Doyles bester Mann wieder in die Stadt. Higgi (Christopher Walken), ein kaltblütiger Killer, dem natürlich nicht recht ist, dass John bei Doyle einsteigen soll.

Währenddessen spinnt John seine Intrigen, die Georgio dazu zwingen nach Mexiko zu fliehen, wo er aber nicht lange bleibt, denn Higgi fährt ihm nach, erschießt seine Begleiter und nimmt Georgio gefangen. Doyle verlangt von Strasi Lösegeld. Aber der hat etwas Besseres anzubieten, Doyles Frau. Die Ereignisse überhäufen sich, und als Higgi noch hinter Johns Geheimnis kommt, und ihn zusammenschlagen lässt, wird’s für John persönlich …

Kritik:

Dieser moderne Western bietet eigentlich alles, was das Actionherz begehrt. Alle fünf Minuten eine blutige Schießerei, gute Darsteller und eine interessante, wenn auch schon mehrmals dagewesene Handlung. Auch die Atmosphäre passt. Das Wüstenkaff, mitten im Nirgendwo, wo es aber recht oft regnet leistet auch seien Beitrag. Die Action bezieht sich eigentlich nur auf die Schießereien, die allerdings sehr gut umgesetzt wurden.

Bruce Willis erinnert in seiner Rolle ein wenig an “Stirb Langsam“. Er verleiht seinem Charakter die gewohnte Coolness, aber auch einen Hauch von Kaltblütigkeit. Besonders gut spielt auch Christopher Walken, der eigentlich der geborenen Böse ist. Noch dazu verleiht er dem Higgi seine persönliche Note. Die Übrigen machen ihren Job recht anständig. Von den wichtigeren Charakteren erfährt man Interessantes aus ihrem Leben. Auch die Rollen der beiden Frauen (gibt wirklich nur zwei im Film) passen gut zur Handlung, und lassen John menschlicher erscheinen, doch zum Glück rutschen sie nicht auf die “Liebesschnulzschiene“ ab.

Fazit:

Ein sehr Actionreicher Neo-Western mit einem Bruce Willis in Höchstform.

4/5

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