Katzenmenschen (Filmkritik)

Auf einer Familie lastet ein alter Fluch. (Grund des Fluches: ihre Vorfahren haben ihre eigenen Kinder einem Rudel Leoparden geopfert) Sie können nur miteinander Sex haben. Also Geschwister, Eltern mit Kindern, usw. Schlafen sie mit einem anderen Menschen, verwandeln sie sich in einen schwarzen Leoparden. Sie werden erst wieder ein Mensch, sobald sie einen andern Menschen getötet haben.

Einzig zwei Geschwister sind noch übrig. Irena (Natasja Kinski) wuchs bei Zieheltern auf. Nun kehrt sie endlich nachhause (New Orleans) zu ihrem Bruder zurück. Sie weiß von dem ganzen Fluch nichts. Ihr Bruder jedoch lebt ihn richtig aus. Eines Nachts wird ihr Bruder von der Polizei in den Zoo gebracht (natürlich in Gestalt eines Leoparden) Irena erkennt ihn bei einem zufälligen Zoobesuch und kommt hinter das schreckliche Geheimnis ihrer Familie. Blöd nur, dass sie sich so eben in den Zoodirektor verliebt hat. Der möchte natürlich Sex …

Kritik:

Paul Schrader drehte das Remake eines alten Klassikers. Der Film hat eine gute Atmosphäre, er ist stellenweise recht spannend. Die Rückblende auf die Entstehung des Fluches ist in rot und schwarz gehalten, gleicht fast einer Endzeitfantasie.

Das Hauptaugenmerk ist auf Natasja gelegt. sie agiert routiniert. überzeugt durch ihre Mimik und Gestik, und trägt somit den Film. Auch die Ablehnung und den Gräuel gegenüber ihrem Bruder bringt sie gut rüber. Ihr Bruder agiert meistens als Tier.

Die anderen Darsteller halten sich auch eher im Hintergrund, doch ihre Auftritte sind keinesfalls schlecht. Die Raubkatzen sind wirklich ausgezeichnet gemacht. Die Verwandlung vom Menschen in das Raubtier ist solide gemacht. kommt zwar nur ein, zwei mal vor, und ist glaubwürdig.

Schrader zeigt uns einige blutige, teils auch eklige Szenen. Die Szenen sind gezielt eingesetzt. also keine Splatterorgie, dennoch wird auch mal ein Arm abgerissen. Hin und Wieder hat der Film mal Längen, aber das machen dann die guten Effekte wieder wett.

Fazit:

Ich kann den Film jedem empfehlen, der auch mal intelligenten Horror, gemixt mit Erotik sehen will, und die ganzen hirnlosen Teenieslacher satt hat. Der Film wird leider immer wieder unterschätzt und fristet daher ein Randdasein.

4/5

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