Hocus Pocus (Filmkritik)

Drei Hexen entführen Thackerys kleine Schwester, und wollen ihr die Lebensenergie aussaugen, um selbst ewig zu leben. Thackery verfolgt die drei Teufelsweiber, jedoch gelingt es ihm nicht, sie aufzuhalten. Schlimmer noch: seine Schwester stirbt, und Thackery wird verflucht. Fortan ist er unsterblich im Körper einer Katze gefangen. Aber das Glück der Hexen währt nicht lange. Die aufgebrachten Dorfbewohner lynchen sie noch in jener Nacht. Doch bevor sie hängen, schört Winifred, die Anführerin, Rache. Sie werden mit Hilfe einer Jungrau an Halloween zurückkehren.

300 Jahre später zieht Max mit seiner Familie nach Salem, wo die drei Hexen bereits eine Legende sind und zur Stadtgeschichte gehören. Er ist vom neuen Wohnort wenig begeistert. Außerdem muss er mit seiner kleinen Schwester an Halloween Süßigkeiten einsammeln gehen. Dabei trifft er seine Schulkollegin. Sie führt die Geschwister zum Haus der Hexen, das zu einem Museum geworden ist.

Aus Spaß entzündet Max die schwarzflammige Kerze. Dumm nur, dass er noch Jungfrau ist, und so kehren die Hexen von den Toten zurück. Sie verfolgen nach wie vor dasselbe Ziel. Max gelingt es mit Hilfe von Kater Thackery das Zauberbuch zu stehlen, und mit seiner Schwester und Freundin abzuhauen. Das lassen sich die Hexen natürlich nicht gefallen …

Kritik:

Diese Fantasykomödie bietet Unterhaltung für die ganze Familie. Neben einer interessanten, und kindgerechten, Geschichte, überzeugt sie vor allem mit seinen hervorragend ausgearbeiteten Charakteren.

Und so lernt man gleich zu Beginn die Sanderson Schwestern kennen. Die Anführerin, Winifred (hervorragend verkörpert von Bette Midler), möchte wieder jung und hübsch werden. Ihre Schwester Mary (Kathy Najimy) kann die benötigten Kinder auf weite Entfernungen riechen, und die junge Sarah (Sarah Jessica Parker) versteht es, mit ihrem Gesang, nicht nur den Kindern den Kopf zu verdrehen.

Besonders witzig ist, wenn die Hexen mit der Moderne in Konflikt kommen. So lassen sie sich leicht von einer Sprinkleranlage oder einer asphaltierten Straße beeindrucken. Doch sie lernen recht schnell den Umgang mit ihrer neuen Umgebung. Und wenn mal kein Besen in griffweite ist, na dann fliegen sie halt mit dem Staubsauger.

Besonderer Wert wurde neben dem Humor auch auf die Ausstattung, Kulissen und Kostüme gelegt. Sie tragen allesamt zu einer stimmigen Atmosphäre bei. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Die Effekte sind recht nett anzusehen, jedoch nichts Besonderes. Vordergründig geht es bei dem Film um den Humor. Manche Szenen sind echt witzig, andere hingegen nur gut gemeint. Die meisten Lacher haben natürlich die Hexen auf ihrer Seite.

Die Charaktere sind sehr gut aufeinander abgestimmt, und für ein paar Überraschungen gut. Die Darsteller wirken alle motiviert und überzeugen in ihren Rollen. Das kleine Mädchen nervt etwas. Doch die Hexen, angeführt von Bette Midler, spielen alle anderen unterm Tisch.

Fazit:

Disney präsentiert mit “Hocus Pocus“ einen Halloweenfilm, der zweifelsohne auf die jüngeren Zuseher zugeschnitten ist, aber durchaus auch Erwachsenen gefallen kann.

3,5/5

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