High Tension (Filmkritik)

Die Freundinnen Alex und Marie fahren durchs Land, um Alex’ Familie zu besuchen. In der Nacht läutet ein Wahnsinniger an der Tür, der dann sogleich die ganze Familie auslöscht, und Alex entführt. Marie kann sich in den Lieferwagen schleichen, und bei der nächsten Tankstelle raushüpfen, um Hilfe zu holen. Da sie aber beim Anruf bei der Polizei nichts erreicht, fährt sie dem Verrückten auf eigene Faust nach, um ihre Freundin zu retten…

Kritik:

Alexandre Aja hat hier einen recht simplen, dennoch spannenden Film mit guter Atmosphäre, aber einigen gravierenden Schwächen fabriziert. Nach dem langweiligen Einstieg kommt der Mörder dann ins Haus und das Tempo steigert sich um 100%. Da wird’s dann auch gleich mal richtig spannend. Die Eltern werden auch recht blutig und kreativ ermordet, was recht nett anzusehen ist, einen aber nicht vom Hocker zu reißen vermag.

Einen Großteil des Films über sieht man das Gesicht des Mörders nicht. Es wird auch nicht versucht zu erklären, warum er einfach alle umbringt. Am Ende baut Aja noch eine komplett unlogische, sowie unnötige Wendung ein. In ein paar Rückblenden wird zwar versucht zu erklären, wie das Ganze abgelaufen ist, meist jedoch bleiben extreme Logiklöcher zurück.

Die Hauptdarstellerin vermag den Film dann aber noch vor dem totalen Absturz zu retten. Sie wirkt recht bemüht. Bis auf das zweite Mädchen kann man zu keinem der Charaktere eine Art Sympathie aufbauen. Sie spielen nicht lange mit, sind eigentlich nur als Schlachtvieh da.

Fazit:

Hätte Aja diese Logiklöcher verursachende Wendung weggelassen, würde der Film um einiges besser sein.

3/5

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