Hellraiser 6 – Hellseeker (Filmkritik)

Kirsty Cotton konnte ihre Erlebnisse scheinbar verarbeiten und hat geheiratet. Bei einer Autofahrt kommt sie mit ihrem Mann, Trevor, von der Straße ab, und landet im Fluss. Trevor kann sich aus dem Wrack retten, doch von Kirsty fehlt jede Spur. Wenig später erwacht Trevor im Krankenhaus, und wird sogleich von der Polizei verhört. Er wird verdächtigt, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben.

Und so will sich Trevor, schwer von Kopfschmerzen geplagt, auf die Suche nach seiner Frau machen. Doch zu den Kopfschmerzen gesellen sich auch noch die wildesten Halluzinationen, sodass er schon bald nicht mehr Fiktion von Realität unterscheiden kann…

Kritik:

Nachdem Teil 5 der Reihe das Ganze schon in Richtung atmosphärischen Thriller leitete, macht Hellseeker dort auch gleich weiter. Jedoch gelingt es Regisseur Rick Bota nicht, den Level des Vorgängers zu halten.

Viel zu konfus springt der Film von Szene zu Szene, wobei neben dem Protagonisten vor allem der Zuseher verzweifelt. Dabei werden auch die Zeiten vermischt, so sieht man eine Person sterben, und im nächsten Moment ist sie quicklebendig, um dann im Endeffekt doch tot zu sein. Atmosphäre und Spannung kommt bei der Springerei leider nicht auf.

Splatter und Gewalt sucht man hier auch vergeblich, die Computereffekte überwiegen, und sehen nicht mehr ganz zeitgemäß aus. Die Morde geschehen entweder unblutig oder im Off. De Zenobiten verkommen zu Statisten, die nur mal kurz im Hintergrund zu sehen sind. Einzig Pinhead darf wieder etwas länger als im Vorgänger dabei sein.

Dabei bietet er am Ende noch eine vorhersehbare Auflösung der Misere, was mitunter zu den besten Szenen des Filmes zählt, aber ihn leider nicht retten kann. Da der ein oder andere Zuseher schon im Mittelteil ausgestiegen ist, kommt diese Auflösung sehr gelegen.

Hier taucht auch Kirsty wieder auf, mit der im Vorfeld geworben wurde. Den Film über ist sie nicht nur für Trevor verschwunden, auch für die Zuseher. Die Darsteller sind bemüht, können aber nicht wirklich überzeugen. Einzig Kirsty und Pinhead leisten gewohnt gute Arbeit, jedoch sehr kurz.

Fazit:

Viel kann der Film nicht bieten. Weder Atmosphäre noch Splatter sind vorhanden.

0,5/5

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