Halloween Resurrection (Filmkritik)

Nachdem Laurie Strode vor einigen Jahren dachte, ihren Bruder endgültig getötet zu haben, musste sie feststellen, dass sie den Falschen erwischt hatte. Michael Meyers konnte sich mit einem Trick davonschleichen. Seit dem fristet sie ihre Tage im Hochsicherheitstrakt einer Irrenanstalt. Sie weiß, dass Michael sie kriegen wird.

Und während er seiner Schwester nachjagt, plant ein Showmaster eine Internetlifeshow aus Meyers Haus zu veranstalten. Dazu montieren seine Leute überall Kameras und verteilen Requisiten. Per Internet haben sich auch Freiwillige gemeldet. Und so lässt er 6 Studenten die Halloweennacht im Haus verbringen.

Das passt Michael aber überhaupt nicht, und so zeigt er den Kids schnell, wer Herr im Haus ist. Während sich die Leute zuhause am Computer wundern, wie die die Show so realitätsnahe hinbekommen haben, müssen Sarah und ihre Freunde um ihr Leben fürchten…

Kritik:

Nachdem Michael Meyers im Vorgänger nun endlich der Gar ausgemacht wurde, juckte es die Produzenten wieder in den Fingern (oder der Geldbörse) und sie entschieden, eine Fortsetzung zu drehen. Zu dem wurde nun versucht, eine Möglichkeit zu finden, um Michael wieder aufstehen zu lassen. Zum Glück wurde eine realitätsnahe Variante gewählt, und so hat Laurie einfach den Falschen getötet.

So sollte die Handlung auch von Laurie und ihrer Familie weg gehen, und eine komplett andere Richtung einschlagen. Mit Jamie Lee Curtis scheidet, sehr früh, die beste Darstellerin des Films aus. In diesem Moment macht auch der Film eine 180 Grad Kehrtwende. Die Spannung und Atmosphäre ist dahin, stattdessen dominieren nervende Teens das Bild.

Auch Haddonfield ist anscheinend gewachsen. So besitzt das ehemalige Kaff nun eine eigene, riesige Uni. Darüber hinaus halten auch einige Gegenstände der Moderne Einzug in Haddonfield. Jedoch tragen Handys und Webcams nicht wirklich was zur Atmosphäre bei. Im Gegenteil, die ständigen Webcameinblendungen der Headsets der Studenten nerven recht bald. Andererseits gibts hier auch etwas Sozialkritik, denn die Jugendlichen hängen lieber im Internet rum, als zu einer Party zu gehen.

Nach ca. 40 ereignislosen Minuten, die zur Charaktereinführung und dem Handlungsaufbau genutzt werden, darf dann Michael endlich seiner Arbeit nachgehen und die Zuseher von den nervenden Protagonisten erlösen. Es kommt nur bedingt Spannung und Atmosphäre dabei auf. Nichtsdestotrotz biete die zweite Filmhälfte einige blutige Morde, die den Film wieder kurzweiliger machen. Leider wird die Stimmung von den Darstellern zu Nichte gemacht.

Fazit:

Der Versuch Michael Meyer von dem klassischen Slasher wegzubringen scheitert kläglich an der Umsetzung. Überzeugen können lediglich der Anfang und die Morde.

2/5

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