Halloween (Filmkritik)

40 Jahre sind vergangen seit Michael Meyers ein Blutbad in Haddonfield angerichtet hatte. Seit dem sitzt er in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Nun soll er in eine andere Anstalt überstellt werden. Sein Arzt ist natürlich nicht sehr begeistert. Und da sind dann auch noch 2 Reporter die unbedingt ein Interview mit Michael haben wollen. Doch der hat seit 40 Jahren nicht gesprochen.

Es kommt natürlich wieder mal wies kommen muss, Michael entkommt bei der Überstellung und zieht eine blutige Spur der Verwüstung auf der Suche nach Laurie Strode. Diese lebt seit 40 Jahren in Angst und Schrecken. Wissend, dass Michael irgendwann wieder kommt hat sie sich jahrelang darauf vorbereitet. Sehr zum Missfallen ihrer Tochter. Doch als Michael näher kommt, stellt sich Laurie ihren Ängsten um ihre Familie zu beschützen….

Kritik:

Wieder zurück auf Anfang. Naja fast. Als hätte es nach dem Original keine Halloweenfilme gegeben, schließt dieser direkt an das Original an. Michael wird weg gesperrt und Laurie baut sich selbst eine Festung, falls er jemals wieder kommt und ihr nach dem Leben trachtet. Schwer traumatisiert haben die Vorfälle in Haddonfield ihr Leben geprägt. Sie wollte auch ihre Tochter auf die Begegnung mit Michael vorbereiten, doch diese entfremdete sich zusehends.

Und Michael kommt, er kommt brutal und gewalttätig, nichts kann ihn aufhalten. Er zieht eine blutige Spur um Laurie gegenüber zu treten. Der Hauptfokus des Films liegt hier zweifellos an der Gewaltdarstellung. Spannung kommt selten auf, dafür spritzt nur so das Blut und Michael metzelt munter drauf los. Dabei werden nacheinander sämtliche Nebencharaktere verheizt. Manche Morde dienen eigentlich gar nicht der Handlung, man wollte wohl so viel Gewalt wie möglich einbauen.

Darstellerisch überzeugt Jamie Lee Curtis erneut. Sie ist reifer geworden und überzeugt als von Angst gequälte Laurie Strode, dic sich im rechten Moment ihren Dämonen stellt. Auch ihre Tochter und Enkelin wissen zu überzeugen. Der Rest ist austauschbar. Eigentlich dienen die Protagonisten eh nur als Kanonenfutter.

Fazit:

Michael Meyers ist zurück und bringt uns eine Gewaltorgie, bei der leider die Spannung etwas auf der Strecke bleibt. Die Tatsache, dass alle vorherigen Fortsetzungen ignoriert wurden war die richtige Entscheidung. Die Serie hatte sich in zu viele Richtungen verfahren. Angeblich ist eine weitere Fortsetzung geplant.

3,5/5

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