Halloween 2 – Das Grauen kehrt zurück (Filmkritik)

Für die junge Laurie Strode ist die Nacht des Grauens noch lange nicht überstanden. Während sie auf dem Weg ins Krankenhaus ist, macht sich Dr. Loomis weiterhin auf de Suche nach Michael Meyers, der die Schüsse, sowie den Sturz überlebt hat. Mittlerweile hat sich auch der Rundfunk eingeschaltet und berichtet vor Ort.

Während sich Laurie im Spital erholt zieht Michael eine Spur der Verwüstung durch die kleine Stadt. Dr. Loomis ist ihm dicht auf den Fersen. Gemeinsam mit der Polizei geht er jeder, noch so kleinen, Spur nach. Leider wandern zu Halloween auch andere Gestalten durch die Dunkelheit.

Meyers streift indes unermüdlich durch Haddonfield. Immer auf der Suche nach Laurie. Nichts und niemand kann ihn von seinem Plan abbringen, sie zu töten…

Kritik:

Drei Jahre nach dem Erfolg von “Halloween“ wurde John Carpenter vom Verleih genötigt, in kurzer Zeit eine Fortsetzung zu drehen. Dazu gab er die Regie an Rick Rosenthal ab. Carpenter konzentrierte sich abermals auf die Musik.

Als geschickter Schachzug stellte sich heraus, dass der Film direkt an den Vorgänger anschließt, und die Handlung noch in derselben Nacht weitererzählt. Somit setzt der Film dort ein, wo beim Vorgänger die Spannung am Höchsten war. Meyers stürzt angeschossen zu Boden. Plötzlich ist er weg. Und so beginnt eine Jagd durch die ganze Stadt und endet schließlich im Krankenhaus.

Die Krankenhauskorridore sorgen für dichte Atmosphäre. Aber auch die Kleinstadt als Schauplatz trägt ihren Teil dazu bei. Die Spannung unterliegt leider einigen Längen, kann aber im richtigen Moment beweisen, dass sie es fast mit dem Vorgänger aufnehmen kann. Das Ganze wird dann noch von Carpenters stimmiger Musik untermalt.

Eine ordentliche Steigerung erfährt der Film allerdings im Härtegrad, was vor einigen Jahren noch zu einer Beschlagnahmung in unserem Nachbarland führte. Michael ist bei den Morden recht kreativ, und stellenweise fließt auch etwas Blut.

Die Handlung bietet leider nicht viel Neues. Michael sucht Laurie und findet sie schließlich im Krankenhaus. Das wars im Großen und Ganzen auch schon. Es gibt noch den ein oder anderen Nebenstrang, welcher verschiedene Charaktere betrifft, und einen kleinen Einblick in das Leben, bzw. die Vergangenheit des jeweiligen erlaubt. Die Darsteller können dabei größtenteils überzeugen. Allen voran spielt natürlich wieder Jamie Lee Curtis gewohnt routiniert in ihrer Paraderolle. Auch Donald Pleasence überzeugt in seiner Rolle.

Fazit:

Den Film direkt anschließen zu lassen war die richtige Entscheidung. Er kommt zwar nicht ganz an den Vorgänger ran, kann aber mit Spannung, Atmosphäre und etwas härteren Morden punkten.

4/5

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