Gate – Die Unterirdischen (Filmkritik)

Nachdem sein Vater einen, vom Blitz getroffenen, Baum ausgraben lässt, findet Glen eine Geode. Er ruft sogleich seinen besten Freund Terry an, um nach weiteren Steinen zu suchen. Sie graben etwas tiefer und wie es der Zufall so will, verletzt sich Glen, und sein Blut tropft in das Loch. Die Jungs denken sich natürlich nichts dabei, und nehmen einen der gefundenen Steine mit aufs Zimmer.

Am nächsten Tag verreisen Glens Eltern und seine ältere Schwester Alexandra muss auf ihn aufpassen. Das auferlegte Partyverbot wird natürlich ignoriert, und die Dorfjugend feiert bei Alexandra. Glen und Terry versuchen indes den Stein zu öffnen. Dabei stoßen sie auf eine mystische Beschwörungsformel, die sie sogleich laut vorlesen.

Ohne es zu wissen haben die Beiden das Tor zur Hölle geöffnet. Als am nächsten Abend Alexandras Freundinnen zu Besuch sind, spitzt sich die Lage zu. Seltsame Kreaturen entsteigen dem Loch. Sie brauchen zwei Menschenopfer. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt…

Kritik:

“The Gate“ ist ein gelungener Teeniemonsterfilm, der ohne viel Blutvergießen auskommt. Stattdessen überzeugt er mit einer gelungenen Atmosphäre, erträglichen Jungdarstellern und 80er Jahre Tricktechnik.

Die Spezialeffekte sind zwar schon längst überholt, passen aber gut zum Flair des Films. Vor allem die Stop-Motion Monster wirken heute etwas trashig. Einzig die fliegenden Motten wirkten damals schon extrem billig. Blut gibts selten, ebenso wird die Gewalt, bis auf wenige Ausnahmen, recht niedrig gehalten. Die ist für den Film aber nicht von Nöten. Spannung ist dennoch ausreichend vorhanden.

“Gate“ bleibt auf der mysteriösen Ebene, so spielen Rituale, wie auch die Bibel eine Rolle im Geschehen. Noch dazu findet Terry auf einer Heavy Metall Schallplatte die Anleitung zur Beschwörung und Vernichtung von Dämonen, was dieses alte Gerücht wieder mal gehörig auf die Schaufel nimmt. So versuchen sich die Jungs im Zurückdrängen der Dämonen durch Beschwörungsformeln. Aber zur Sicherheit gleich zwei Mal.

Die Charaktere wurden gut gewählt und sind sehr unterschiedlich. Anfangs versteht sich Glen überhaupt nicht mit seiner älteren Schwester, doch im Verlauf des Filmes lernt er sie zu schätzen. Die Darsteller agieren ihren Rollen entsprechend sehr bemüht. Die beiden Kinder verstehen es, nicht zu nerven.

Fazit:

“Gate – Die Unterirdischen“ weiß heute eher Nostalgiker zu begeistern. Er ist zwar technisch nicht mehr zeitgemäß, dennoch hat er seinen eigenen Flair und überzeugt mit einer dichten Atmosphäre.

4/5

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