Evil Date – Verabredung mit dem Teufel (Filmkritik)

Großmutter Gargoli ist sehr vermögend, aber auch ziemlich alt und krank. Ihre Tage scheinen gezählt. Aber als man Granny ein „Ewige Jugend“ Elixier anbietet, bekommt ihr Leben plötzlich neue Perspektiven. So könnte sie die schleichenden Erben, welche sie schon lange lieber tot sehen wollen, und nicht mal davor zurückschrecken, Granny zu vergiften, noch überleben. Einzig ihre Enkelin Kelly steht der alten Dame zur Seite.

Allerdings hätte sie vor der Einnahme lieber auf die eindrückliche Warnung des Überbringers gehört, denn das Elixier darf keinem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Durch ihre Unachtsamkeit hat sie nun einen Packt mit dem Teufel geschlossen. Wenige Augenblicke nachdem Granny das Elixier getrunken hat, stirbt sie. Als die Totenfeier sich zur rauschenden Orgie entwickelt, kehrt die Alte von den Toten zurück, um Rache zu nehmen…

Kritik:

Luca Bercovici der Regisseur von “Ghoulies“ bescherte uns 1995 eine trashige Horrorkomödie, die es bis heute nicht auf DVD geschafft hat. Es wurde ein Dämonenfilm in eine simple, aber dennoch interessante Geschichte verpackt. Nach einer kurzen Vorgeschichte, wo man bereits mit dem Elixier vertraut wird, beginnt die Haupthandlung um die Großmutter und ihre Erben.

In den ersten 40 Minuten wird nur die Geschichte erzählt. Erst als die Großmutter tot ist, beginnt die Party. Und sie schickt jeden aus ihrer Familie auf eine andere Art und Weise ins Jenseits. Diese Morde wurden teilweise recht blutig inszeniert. Hier wurde noch mit dem guten alten Latex gearbeitet. Zu Beginn des Film ist die deutsche Fassung leider etwas gekürzt. Die Augeneindrückszene musste weichen.

Äußerst Negativ sind vor Allem die nervenden Sprüche von der Untoten. Würde die einfach schweigen, könnte auch so was wie Atmosphäre entstehen. Spannung gibt’s natürlich auch keine. Nach der ersten Hälfte des Films steigert sich das Tempo ums Dreifache, und der Film wird endlich interessant. Der Humor begrenzt sich leider auf unnötige Dialoge, und Streitereien bei den Erben.

Die Charaktere sind nicht wirklich ausgearbeitet. Einzig die Hauptrolle Kelly darf sich entwickeln, und man erfährt auch einiges über ihre Vergangenheit. So wird sie vom Mauerblümchen zur tapferen Kämpferin. Die Darsteller sind unterer Durchschnitt. Stella Stevens verkörpert die Großmutter. Sie wirkt sehr bemüht, wird aber von Shannon Whirry alias Kelly locker unter den Tisch gespielt.

Fazit:

Gorehounds sollten mal einen Blick riskieren. Ansonsten ist der Film nicht allzu aufregend. Er hat es bisher noch nicht mal in den USA auf DVD geschafft.

2/5

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