Evil Aliens (Filmkritik)

Foxy leitet eine mehr oder weniger erfolgreiche TV Show über paranormale Phänomene. Die Quoten gehen zurück, sogar der Shoppingkanal der Mormonen hat mehr Zuseher, und die Show steht kurz vor der Absetzung.

Da erfährt Foxy von einer Frau, die angibt, von Aliens entführt und geschwängert worden zu sein. Und so beschließt sie mit ihrem Filmteam, einem Experten und einigen Schauspielern, die Frau auf einer walisischen Insel aufzusuchen, und eine Dokumentation zu drehen. Die Insel ist nur über einen Flutdamm zu erreichen, der bei Flut unter Wasser steht. Dort angekommen, macht das Team sogleich Bekanntschaft mit den Brüdern des Entführungsopfers, die harmloser sind, als sie zu Beginn vorgeben, und leider nur einen Waliser Dialekt sprechen.

Die Entführte berichtet ihre Erlebnisse, und die Crew begibt sich zu den Teufelszähnen, einer Gesteinsformation auf der Insel, um einen Lokalaugenschein vorzunehmen. Der Alienexperte ist sofort von den Steinen begeistert, als er seltsame Schwingungen misst. Und so beschließt die Crew, am nächsten Morgen mit den Dreharbeiten zu beginnen.

Des Nächtens landet auf dem Feld ein Raumschiff, und die Besatzung macht sich sogleich daran, die weidenden Kühe zu zerlegen. Die Filmcrew wird durch ein helles Licht geweckt und erkundet das Gelände. Als sie die Aliens beim Kühezerlegen überraschen, bemerken sie, in welcher Gefahr sie sich befinden.

Die Farmersbrüder wollen ihre Kühe rächen, und ziehen bewaffnet zu Felde. Und so heißt es Alien VS Hillbilly. Währenddessen beschließt das Filmteam zu bleiben, und eine Doku über echte Aliens zu drehen. Leider unterschätzen sie dabei die Gefahr. Aber kampflos geben sie nicht auf…

Kritik:

“Evil Aliens“ ist eine Splatterkomödie ohne tieferen Sinn, die dennoch für Unterhaltung sorgt. Der Humor ist situationsbezogen, und teilweise sarkastisch. Anspielungen gibt’s auch auf die so genannten UFO Dokumentationen, und wie die Filmcrews zu ihrem sensationellen Material gekommen sind. Unter anderem ist auch witzig, wie die Charaktere miteinander interagieren.

Die Charaktere sind in diesem Film sehr abwechslungsreich, Fast jedes Klischee wird bedient. Ob es jetzt die, der gängigen Sprache nicht mächtigen, Hillbillys sind, die mediengeile Reporterin, der Alienfreak, oder gar der Quotenschwule. Ihnen allen wird Zeit gewidmet, sich kurz vorzustellen, und auch zu entwickeln. Manche mausern sich dabei unerwartet zum Helden. Die Darsteller machen ihre Sache recht gut. Sie verleihen ihren Charakteren die nötige Authentät, nutzen auch die Mimik und Gestik recht gut. Es fällt keiner negativ auf. Einzig der Schwule nervt ein wenig, was allerdings zu seiner Rolle passt.

Die Atmosphäre ist stellenweise sehr gut, wird aber schnell durch den Humor gebrochen und schon zeigt der Film komplett andere Qualitäten auf. Die Effekte sind technisch sehr gut gemacht, Blut fließt dabei auch genug. Es kommen auch recht abwechslungsreiche Mordwerkzeuge zum Einsatz. Einzig die Tatsache, dass die Aliens zwar mit der Raumfahrt weiter sind als wir, aber anscheinend noch immer keine Laserwaffen besitzen wirkt ein wenig seltsam. Die CGI Effekte des Raumschiffes wirken leider ein wenig billig. Die Maske der Aliens weiß wiederum recht gut zu gefallen. Sie erinnern zwar ein wenig an den Predator, dennoch haben sie einen eigenen Look. Die Musik passt auch gut zum Film. Und am Ende gibt es noch mal einen humoristischen Knalleffekt.

Fazit:

Ich kann “Evil Aliens“ jedem Funsplatterfan empfehlen.

4,5/5

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