Elvira – Herrscherin der Dunkelheit (Filmkritik)

Elvira ist die Moderatorin einer C-Horrorfilmshow bei einem heruntergekommenen Sender. Besonders glücklich ist sie in ihrem Job nicht gerade, denn ihr Traum ist, in Las Vegas aufzutreten. Jedoch fehlt ihr dazu das nötige Kleingeld. Ihr einziges Kapital sind ihre riesigen Titten, auf die sie auch mächtig stolz ist. Eine Aussicht auf Besserung ihrer Lage verspricht Elvira sich aus der Erbschaft ihrer kürzlich dahingeschiedenen Tante Morgana.

So fährt sie mit ihrem alten Cabrio in das Heimatkaff ihrer verstorbenen Tante, irgendwo in Massachusetts. Dort erregt sie natürlich mit ihrem riesigen Vorbau und dem tiefen Ausschnitt das öffentliche Ärgernis. Nur die Dorfjugend schließt Elvira sofort ins Herz, da sie einen frischen Wind in das Kaff bringt.

Gleich am nächsten Tag tritt sie ihre Erbschaft an, die allerdings nur aus einer verfallenen Bruchbude, einen Hund und einem alten Kochbuch besteht. Um den Wert des Hauses zu steigern, renoviert Elvira, mit Hilfe der Jugendlichen das alte Haus. Da die Makler aber nur an ihr interessiert sind, und nicht am Haus, beschließt sie einen Job zu suchen. Dabei verliebt sie sich in den Dorfkinobetreiber, was dessen Freundin natürlich gar nicht gefällt.

Als Elvira ein Rezept aus dem Kochbuch ausprobiert, und sich das Gekochte als Monster entpuppt, ahnt sie noch nicht, wer ihre Tante wirklich war, und welches Erbe sie antreten muss. Und noch dazu ist ihr Onkel richtig scharf auf das Haus…

Kritik:

Elvira bietet eine klare Story, wenn auch mit einer trashigen Wendung gegen Ende. Das Tempo wird durchgehend gehalten, es gibt keine Durchhänger. Ob einiger eher leicht negativer Eigenschaften macht der Film aber trotzdem Spaß.

Leider verstärken sich die Bemühungen des Films auf Elviras Oberweite, mit der sie herumpöbelt. Dennoch gibt es einige lustige Szenen, oder sarkastische Meldungen. Fürs Auge ist das Ganze auf jeden Fall was. Alleine Elviras figurbetonte Kleidung ist schon einen Blick wert. Und Autofans können sich an ihrem Oldtimer ergötzen. Die gezeichneten Zaubereffekte gegen Ende des Films wirken dabei schon mehrmals überholt.

Die schauspielerische Leistung siedelt sich auch im Mittelfeld an. Nur Elvira wirkt sehr überdreht und dramatisiert ins Extreme. Was allerdings zu ihrem Charakter passt, und sie dadurch eher positiv auf den Film auswirkt. Nur hin und wieder übertreibt sie es.

Fazit:

Der Film eignet sich perfekt für eine Party und macht nach einigen Bieren auch richtig Spaß.

3/5

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