Eis am Stiel (Filmritik)

Benny (Jesse Katzur), Johnny (Zachi Noy) und Momo (Jonathan Sagall) sind die besten Freunde. Sie sind gerade erst 15 Jahre alt, und haben nur Augen für Mädchen. Ob sie jetzt in der Schule Streiche spielen, oder eine Nutte ansprechen und sich dabei beim Sex Filzläuse einfangen. Die Drei sind unzertrennlich. Der dicke Johnny spricht die Mädchen an, mit denen die anderen Beiden dann ausgehen, und Johnny irgendwie immer vergessen.

Eines Tages verliebt sich der schüchterne Benny in Nili, die ihm dann sogleich von Momo ausgespannt wird. Daraufhin betrinkt sich Benny bei einer Party sinnlos. Als dann Nili von Momo schwanger wird, und der die Verantwortung nicht übernehmen will, wird die Freundschaft auf eine ernste Probe gestellt…

Kritik:

Dem schlechten Ruf der Serie zu Trotz, der Erste Teil ist gut. Der Film wurde vollständig in Israel gedreht, dennoch orientierte man sich am Amerika der 50er, was aus den Autos und den Frisuren zu schließen ist.

Die Handlung ist interessant und abwechslungsreich. Die Geschichte von den pubertierenden Jungen, die einige Sexabenteuer erleben wurde später viele Male mehr oder weniger erfolgreich kopiert. Apropos Sex: der hält sich in der Serie sowieso in Grenzen. Trotzdem wurde für die deutsche Fassung noch ein Großteil davon raus geschnitten. Obwohl hier die Sexszenen mehr der Belustigung dienen. Spaß macht der Film auf jeden Fall. Schon alleine wenn man den dicken Johnny beobachten kann, wie er immer wieder einfährt.

Das Beste an der Eis am Stiel Serie ist die ohne Zweifel die Musik aus den 50ern und 60ern. Die im ersten Teil noch durchgehend, ohne größere Pause gespielt wird. Recht witzig sind auch die Szenen mit Bennys hysterischen Eltern.

Die drei Hauptdarsteller sind ausgesprochen sympathisch und machen ihren Job ordentlich. Jesse Katzur kauft man den schüchternen, der ständig von Liebeskummer geplagt wird ohne weiters ab. Zachi Noy hat die meisten Lacher auf seiner Seite und Jonathan Segal überzeugt mit seiner Darstellung des Machos.Leider kauft man den Dreien das Alter nicht ganz ab, da sie beim Dreh schon weit über 20 waren.

Fazit:

Wieder mal ein perfektes Beispiel für einen guten Film, der durch seine vielen Fortsetzungen schlecht gemacht wird.

4/5

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