Eis am Stiel 5 – Die große Liebe (Filmkritik)

Das Militär ist überstanden, und die drei Freunde gehen ihrem Alltag nach, der aus am Strand liegen und Frauen beim Umziehen zuschauen besteht. Des Nächtens treffen sie sich in ihrer Stammkneipe zum fröhlichen weiterbaggern. Auch Momos Schwester Jeany ist bereits im heiratsfähigen Alter, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Als Momo die Freundin seiner Schwester verführen will, vertraut er Benny seine Schwester an. Es kommt wies kommen muss, Benny verliebt sich in Jeany.

Als Ruthi Momo davon erzählt, rastet dieser aus, verprügelt seinen besten Freund und verbietet ihm den Kontakt zu Jeany. Diese leidet natürlich darunter, und nimmt eine Überdosis Tabletten zu sich…

Kritik:

Teil 5 erfährt wieder eine leichte Steigerung im Gegensatz zum Vorgänger. Die Handlung ist interessanter, und klarer strukturiert, und bietet sogar ein spannendes Ende mit einem leichten Anflug von Action. Nebenbei versucht der Film auch auf die Drogenproblematik einzugehen. Was allerdings noch etwas ausbaufähig gewesen wäre.

Der Film konzentriert sich diesmal mehr auf Benny (Jesse Katzur) und Momo (Jonathan Sagall), der hier wieder mal Bobby in der deutschen Fassung heißt. Mit ihrer Darbietung können sie den Film dann im Mittelfeld halten. Johnny (Zachi Noy) verkommt hier leider eher zur Nebenfigur, der natürlich wieder mal ins Fettnäpfchen treten darf, aber keine tragende Rolle innehat.

Als Gaststar tritt hier Dolly Dollar auf, die Bennys vertrottelte Halbcousine Frida spielt. Ihre Szenen sind so gut wie unnötig, da sie weder lustig sind, noch zur Handlung beitragen. Wenigstens darf sie ein wenig strippen. In Punkto Erotik und nackter Haut ist der Film in der deutschen Fassung auch schon etwas freizügiger wie der total verstümmelte Vorgänger war. Musikalisch tut sich nicht viel Neues. Die Hits wissen nach wie vor zu gefallen und sind ausreichend vorhanden.

Fazit:

Ein durchschnittlicher Beitrag aus der eh schon längst ausgelutschten Eis am Stiel Reihe, der einen interessanten Aspekt mit der Drogengeschichte beisteuert.

3/5

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