Eis am Stiel 4 – Hasenjagd (Filmkritik)

Aus und vorbei ist es mit dem schönen Leben. Die drei Freunde Benny, Johnny und Momo müssen jetzt zum Bundesheer. Und wie es der Zufall so will, ist neben der Kaserne ein Frauencamp. Aber bevor die drei überhaupt an Frauen denken können, müssen sie den Drill beim Heer überstehen. Und, was vor allem den dicken Johnny schmerzt, sich von ihren Frisuren verabschieden.

Benny verliebt sich in eine Rekrutin aus dem Nachbarcamp. Um zu ihr zu kommen, verkleiden sich die drei als Offiziere, und schicken die jungen Frauen gleich mal unter die Dusche. Bei dem Ausflug bemerken sie auch, dass ihr Ausbildner, Ramirez, ein Verhältnis mit der fetten Ausbildnerin der Mädchen hat.

Benny vereinbart mit seiner Angebeteten ein erneutes Treffen außerhalb der Kaserne. So besuchen die drei Jungs mit Bennys Freundin und zwei weiteren Mädels eine Open Air Bühne. Dumm nur, dass Ramirez mit seinem Kampfbomber auch diese Vorstellung besucht. Die Damen werden in die Kaserne geschickt, Benny, Johnny und Momo können sich noch hinter die Bühne retten, wo sie sich als Frauen verkleiden und so abhauen möchten. Irgendwie geht ihr Plan nach hinten los, und sie müssen auf die Bühne, um zu singen. Diese Darbietung gefällt Ramirez so gut, dass er sich in den verkleideten Johnny verknallt, und ihn in seiner Baracke verführen will…

Kritik:

Auch Teil 4 ist eine Co-Produktion, die die Handlung, mit dem Heer, in eine neue Richtung lenken will, um so etwas Abwechslung in die Serie zu bringen. Die Idee an sich ist gut, nur an der Umsetzung haperts ein Wenig. Allzu viel Einblick in den Armeealltag gewährt uns der Film nicht, dafür wird umso mehr geblödelt. Der Ausbildner ist eine einzige Witzfigur.

Sex kommt in dem Teil, dank der deutschen Zensur, so gut wie keiner vor. Der komplette Anfang (immerhin 10 Minuten) wurde entfernt. Dafür wird Werbung für Malboro gemacht.

Die Handlung konzentriert sich hier verstärkt auf die Rolle des Benny (Jesse Katzur). Momo wird völlig außer Acht gelassen. Er hat nur ein paar Dialoge. Die lustigsten Szenen drehen sich wieder Mal um den vom Pech verfolgten Johnny (Zachi Noy). Die drei Darsteller machen ihre Sache ganz gut. Viel mehr können sie aus dem Plot allerdings nicht rausholen. Der Ramirez Darsteller nervt einfach nur.

Wie gewohnt, wird das Ganze wieder von der guten 60er Musik begleitet. Die Gesangeseinlage der drei Hauptdarsteller ist auch gut gemacht, und gesungen.

Fazit:

Die Musik und ein paar gute Ideen können den Film auch nicht mehr retten. Die Blödeleien sind einfach zu viel.

2/5

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