Detective Dee und die Legende der vier himmlischen Könige (Filmkritik)

Wie von Sinnen tobt die Frau des Kaisers nachdem dieser Detective Dee das Drachenschwert übergeben hatte. Sie sieht ihre Macht bedroht und heuert magische Assassinen an, die das Schwert stehlen sollen. Doch zum Glück helfen Dees Freunde tatkräftig mit um gegen die Angeheuerten zu kämpfen.

Es gibt aber auch einen Bedrohung von Außerhalt. Taoistische Zauberkrieger sinnen auf Rache, da sie vom Vater des Kaisers damals hintergangen wurden. Es kommt zum finalen Showdown, wo das Drachenschwert eine entscheidende Rolle spielt…

Kritik:

Teil drei schließt gleich direkt an den zweiten an und legt den Fokus auf Magie. Einen Kriminalfall gibt es nicht wirklich. Dafür muss sich unser Detektiv mit Illusionen und Auftragsmördern rumschlagen, dazu verfällt die Kaiserin einem Machtwahn und will das Drachenschwert zurück haben. Dieses kommt im dritten Teil nun etwas mehr zum Einsatz und ist entscheidend für so manchen Kampf.

Und dann sind wir auch schon beim Highlight des Films. Die Choreographie der Kämpfe ist abermals sehr gelungen. Besonders cool sind natürlich die zaubernden Assassinen, wobei die CGI Effekte zwar flüssig sind, aber dennoch für die heutige Zeit gekünstelt aussehen. Es gibt wieder eine Steigerung bei der Action und den Effekten. Zum Glück hat Tsui Hark in den vergangenen fünf Jahren mit der 3D Technik geübt und so bleiben uns Gegenstände, die in unsere Richtung fliegen, erspart.

Die Ausstattung lehnt sich an Teil zwei an und es gibt in diesem Punkt wieder nichts zu kritisieren. Die Waffen sind abermals etwas übertrieben, was jetzt nicht mehr so stört, da der Film mehr Wert auf Fantasy und Zauberei legt. Und da gehts richtig zur Sache. Drachen und Monster hopsen durchs Bild, Zauberer lassen Gewitter entstehen.

Die Charaktere wurden im zweiten Teil schon vorgestellt und treten nun auf der Stelle. Auch die neuen Kämpfer sind einfach da, man erfährt nicht viel von ihrem Hintergrund. Die Kaiserin wirkt diesmal richtig böse. Kaum zu glauben, dass sie mit Dee in Teil eins eine Art Freundschaft hat.

Fazit:

Es wird magischer im chinesischen Mittelalter. Tsui Hark legt hier den Fokus auf Action und Zauberei, dabei vernachlässigt er die eigentliche Aufgabe von Detective Dee, einen Kriminalfall zu lösen. Schaun wir mal wies weiter geht.

3/5

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