Der Pakt (Filmkritik)

1692 schlossen in Ipswich 5 Hexenfamilien einen Pakt. Niemand soll von ihren überaus mächtigen Fähigkeiten erfahren. Eine der Familien war der Macht verfallen, und hielt sich nicht an die Abmachung. Sie wurde verbannt. Bis heute galt die Line als ausgestorben. Jeder erstgeborene Nachkomme erhält die Fähigkeiten. So verlockend es ist, sie einzusetzen, so gefährlich ist es auch. Denn die Macht saugt jedes Mal etwas Lebensenergie aus dem Anwender heraus.

Heute besuchen die 4 Nachkommen der alten Hexenfamilien eine renommierte Privatschule in Ispwich, so sie sich mit den normalen Problemen des Erwachsenwerdens herumschlagen müssen. Darunter fallen auch Liebeskrisen, Eifersucht und kleine Rivalitäten. Außerdem geraten Caleb und seine Freunde immer wieder in Versuchung ihre Kräfte für den Alltag, und sei es nur, um einem Mädchen den Rock zu heben, einzusetzen.

Eines Tages wird ein Junge in seinem Auto tot aufgefunden. Caleb spürt ein Aufflammen der Macht, und es erscheint ihm der Junge als Geist. Doch keiner der 4 Freunde hat seine Kräfte eingesetzt. Und so wollen sie den Vorgängen auf dem Grund gehen. Zu spät bemerken sie, dass ihr neuer Mitschüler ebenfalls ein dunkles Geheimnis wahrt, und schon bald befinden sie sich alle in größter Gefahr…

Kritik:

Dass die Jungs magische Kräfte haben, ist schon bei der ersten Szene des Filmes klar. Und so darf man sie beobachten, wie sie versuchen ihre Kräfte zu verstecken, und immer wieder gegen die Versuchung ankämpfen müssen, sie zu nutzen.

In der ersten Hälfte schlagen sich die Jungs mit dem Alltag herum, sie verlieben sich, rivalisieren mit anderen Mitschülern, aber auch untereinander. Ein paar mysteriöse Szenen lockern das Teeniedrama dann etwas auf. Selten, aber doch kommt dann auch etwas Spannung auf, die dann sogleich wieder durch eine Liebesgeschichte abgelöst wird.

Erst mit dem Auftauchen des neuen Mitschülers und Lüftung dessen Geheimnisses wird die Sache interessanter. Hier gewinnt der Film an Tempo, und Action. Die geradlinige Handlung wird ab der Hälfe vorangetrieben. Die Action konzentriert sich auf die Zaubertricks der Protagonisten. Die Effekte stammen zwar allesamt aus dem Computer, passen sich aber gut in den Film ein. Irgendwie bekommt er einen “Buffy“ oder “Charmed“ ähnlichen Flair. Leider gibt es bei den Zaubereien nicht allzu viel Abwechslung.

Die Ausstattung der Kulissen ist hingegen sehr gelungen. Auch die Filmmusik weiß zu gefallen. Harlin versucht etwas Atmosphäre aufkommen zu lassen. Diese verfliegt aber wieder schnell, da machen Dialoge einfach zu lange, und nicht wirklich packend sind.

Die jungen Darsteller sind zwar allesamt was fürs Auge, besonders die Hauptdarstellerin (Laura Ramsey) weiß hier zu überzeugen, kommen aber schauspielerisch nicht übers TV Serien Niveau hinaus. Steven Strait verkörpert den Cliquenführer Caleb, der eine kleine Entwicklung durchmachen darf. Der Newcommer wirkt bemüht, kann aber auch nicht so ganz überzeugen.

Fazit:

Fans von besagten TV Serien werden mit “Der Pakt“ sicher ihre Freude haben, da der Film genau auf dieser Line spielt. Cineasten könnten sich an der Musik, und einigen gut gemachten Szenen erfreuen.

3/5

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