Cars (Filmkritik)

Lightning McQueen ist der neue Shooting Star im Renngeschäft. Er hat gerade erst angefangen und ist schon an der Spitze mit dabei. Er hat viele Fans, einen guten Manager und diverse Werbeverträge. Aber auch ein ziemlich überhebliches Ego. Er ist der totale Egoist. Doch er möchte ganz nach oben; den großen Pisten Cup gewinnen. Und dadurch einen Sponsorvertrag mit Dinoco abschließen.

Er hätte es auch fast geschafft, wär da nicht sein Reifen geplatzt. So kam er mit dem Champion und einem weiteren Konkurrenten gleichzeitig durchs Ziel. Und das Rennen muss wiederholt werden. Auf dem Weg zu dem letzen, alles entscheidenden Rennen wird Lightning aber ein Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund einer Verkettung misslicher Umstände öffnete sich bei der Nachtfahrt die Ladeklappe seines LKWs und der schlafende Lightning rollt rückwärts raus auf die Route 66. Als er seinen Laster nachfährt, wird er wegen überhöhter Geschwindigkeit verhaftet, und findet sich im Wüstenkaff Radiator Springs wieder. Zu allem Überdruss wird er auch noch dazu verdonnert die Straße zu reparieren.

Nach einigen Fluchtversuchen merkt er, dass er mit seinem Egoismus nicht weit kommt, und die Dorfbewohner wachsen ihm schön langsam ans Herz…

Kritik:

“Ich glaub mein Keilriemen pfeift.“ Dieser Film hat alles, was ein Disney/Pixar Film braucht. Eine interessante Handlung, liebenswerte Charaktere, gute Musik und bietet witzige, kurzweilige Unterhaltung.

Die Animation ist flüssig, ohne Hänger und sehr detailverliebt. Besonders bei den Autos wurde aufs Detail geachtet. Selbst auf markentypische Kleinigkeiten wurde Rücksicht genommen. Die Charaktere selbst sind sehr verschieden und abwechslungsreich gestaltet. Jeder hat seine Eigenheiten. Wie zB. das schüchterne Feuerwehrauto, der Hippie VW Bus, der ständig im Klinsch mit seinem Nachbarn den Army Jeep ist, oder der rostige und etwas dümmliche Abschleppwagen. Jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Und dafür nimmt sich der Film auch Zeit.

Die Musik passt auch gut zum gezeigten Bild. Leider ist sie nicht auf Shrek Niveau, aber dennoch gut. Zum Glück ist Disney vor ein paar Jahren davon abgekommen, die Protagonisten selbst singen zu lassen.

Auch die Synchronstimmen wurden gut gewählt. Nur Niki Lauda klingt ein wenig unmotiviert. Die Botschaft der Geschichte ist auch nicht neu, aber gut umgesetzt.

Fazit:

Alles in allem bietet der Film kurzweilige Unterhaltung, und das nicht nur für Kinder interessant.

4/5

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