Mario (Blu-ray Review)

Mario ist zum ersten Mal im Leben verliebt, so richtig verknallt. In Leon, den Neuen aus Deutschland. Der spielt zwar auch vorne im Sturm und könnte ihm sogar gefährlich werden, wenn es darum geht, wer in die Erste Mannschaft aufsteigen kann. Doch daran mag Mario jetzt nicht denken. Er will Leon spüren, riechen, in seiner Nähe sein. Das bleibt auch anderen im Klub nicht verborgen und schon bald machen erste Gerüchte die Runde. Mario sieht seine Karriere als Profi-Fußballer in Gefahr, will aber gleichzeitig Leon um keinen Preis verlieren. Er muss eine Entscheidung treffen.

Bild:

Die Bildqualität ist sehr gut. Es gibt weder ein Rauschen, noch fallen andere Defekte auf. Die Farben leuchten satt und kräftig. Sie wirken sehr natürlich. Kontrast und Helligkeit sind gut eingestellt, so gehen keine Details bei dunkle Einstellungen verloren. Es kommt auch nicht zu Überstrahlungen bei Sonnenlicht. Die Schärfe ist im oberen Bereich angesiedelt und unterliegt nur selten Schwankungen.

4,5/5

Ton:

  • Dolby Digital 5.1 Deutsch/Schweizerdeutsch
  • Stereo 2.0 Deutsch/Schweizerdeutsch
  • Stereo 2.0 Hörfilmfassung

Auch der Ton ist gelungen, er kommt wuchtig und mit gut abgemischten Höhen und Tiefen aus den Lautsprechern. Beim 5.1 Ton werden die Rears auch mit Musik und Umgebungsgeräuschen angespielt. So kann Raumklang entstehen. Die Stereospur ist geringfügig lauter. Erfreulicherweise gibt es auch eine Hörfilmfassung. Die Dialoge sind immer gut verständlich und werden nicht überlagert. Tondefekte fallen keine auf.

4/5

Extras:

  • Interview mit Regisseur Marcel Gisler
  • Making of Fotoshow
  • Visual Effects Making of

Beim rund 10minütigen Interivew erzählt Marcel Gisler von der Entstehung des Films. Weiters geht er auf die aktuelle Situation schwuler Fußballspieler ein. Beim Visual Effects Feature sehen wir die Entstehung der Stadionszene beim Finale. Weiters gibts noch eine interessante Bildergalerie mit Fotos vom Dreh.

3/5

Fazit:

Homosexualität ist im Profisport leider noch immer ein Tabuthema. Schwule Spieler sehen oft ihre Karrieren gefährdet und wagen nicht sie selbst zu sein. Bei manchen Sportarten ist die Situation etwas besser, beim Fußball eher schlechter. Darauf geht auch der Regisseur beim Interview ein. Er erzählt mit „Mario“ die Geschichte eines aufsteigenden Talents, der kurz davor steht, in die Profiliga zu kommen. Und so ist unser Protagonist hin und her gerissen zwischen Liebe und seiner Karriere im ultrakonservativen Sport. Der Film nimmt sich ausreichend Zeit für seine Charaktere. Wir begleiten Mario und Leon vom Kennen lernen, über den ersten Kuss, bis hin zur eskalierenden Situation, die immer stärkeren Druck auf die jungen Spieler ausübt. Dabei hält sich der Film ehrlich und realitätsnah. Hoffen wir mal, dass die Gesellschaft schon bald Mal damit klar kommt, dass wir auch im Profisport vertreten sind und sich schwule Sportler bald nicht mehr hinter Fassaden und Lügen verstecken müssen.

4/5

Wir bedanken uns bei Pro-Fun Media für die freundliche Unterstützung.

Hier könnt ihr die Blu-ray kaufen.

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