Dark Ride (Filmkritik)

1989: Zwei Mädchen wollen mit einer Geisterbahn, dem Dark Ride, fahren. Doch in eben dieser Geisterbahn befindet sich ein irrer Killer, der die beiden Kinder tötet. Jahre später: Die Geisterbahn wurde geschlossen, und der Verrückte weggesperrt. Fünf Studenten wollen in den Frühlingsferien nach New Orleans fahren. Auf dem Weg dorthin erfahren sie von der stillgelegten Geisterbahn, und planen einen Zwischenstopp ein. So nebenbei nehmen sie auch noch eine Anhalterin mit, die auch von der Idee, eine Geisterbahn zu besuchen, begeistert ist.

Währenddessen bricht der Wahnsinnige Mörder aus der Irrenanstalt aus, und begibt sich in sein altes Heim. Dem Dark Ride auf dem verlassenen Rummelplatz. Die Studenten brechen in die Geisterbahn ein, erkunden sie und erzählen sich schließlich die Geschichte der beiden Mädchen und dem Mörder. Nach einem kurzen Streit wollen sie die Gefilde verlassen, müssen aber feststellen, dass die Türen verschlossen sind. Außerdem merken sie, dass sie nicht mehr alleine im Dark Ride sind. Der Überlebenskampf beginnt…

Kritik:

Endlich mal wieder ein klassischer Slasher mit kiffenden Tweens, einem irren Killer samt Maske und einigen Splatterszenen. Ok, die Handlung ist nichts Neues. Man hat selbiges Szenario schon des Öfteren an diversen Seen, Badeteichen, verlassenen Farmen oder eben auch Geisterbahnen gesehen. Der Maskenkiller, der sich in den 80ern großer Beliebtheit erfreute ist auch mit von der Partie. Die Opferwahl hat sich auch kein bisschen verändert. Wer kifft, vögelt oder Streit säht, hat nicht mehr lange zu leben.

Die Schauspieler sind genrebedingt auch unteres Mittelmaß. Solche Filme bringen selten gute Darsteller hervor. (Es gibt natürlich Ausnahmen, denke man an Jamie Lee Curtis) Die Darstellerriege dieses Films wirkt zwar bemüht, dennoch recht amateurhaft.

Der Film eröffnet mit zwei Morden an Kindern (Das allein wäre vor 20 Jahren Grund genug für Beschlagnahmung des Films gewesen), dann werden die Charaktere kurz vorgestellt. Zwischendurch darf auch der Killer noch ausbrechen. Aber im Mittelteil sind dem Regisseur anscheinend die Ideen ausgegangen. Denn da passiert rein gar nichts. Die Protagonisten wandern durch die dunkle Geisterbahn und erzählen sich Geschichten. Danach wird allerdings ordentlich an Tempo zugelegt, der Blutgehalt steigert sich und die Charaktere dürfen ins Jenseits abtreten. Am Ende gibt’s dann noch eine konfuse Auflösung der Beweggründe des Mörders, die man sich getrost hätte sparen können.

Wesentlich für jeden Slasher sind natürlich die Effekte. Und die wurden hier sehr gut in Szene gesetzt. Hier werden Schädel gespaltet, Körper durchstoßen, Köpfe abgetrennt und Leute ausgeweidet. Computerunterstützung wäre mir dabei keine aufgefallen.

Fazit:

Das Slashergenre ist nicht tot. Fans werden mit dem Film ihre Freude haben. Ein paar Bierchen dazu können nicht schaden.

3/5

Wir bedanken uns bei Sunfilm für die freundliche Unterstützung

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