Crocodile (Filmkritik)

Ein paar Studenten verbringen ihren Sommerurlaub auf einem Hausboot. Sie genießen ihre Ferien, feiern Partys und erzählen gruslige Lagerfeuergeschichten. Unter anderem die Legende von einem riesigen Krokodil namens Flat Dog.

Bei einer Wanderung durch das Sumpfgebiet findet einer der Gruppe ein zerstörtes Nest mit großen Eiern. Eines ist noch ganz. Der Junge nimmt das Ei mit. Nicht wissend, dass die Mutter ganz in der Nähe ist. Sie will das Ei zurück und übt blutige Rache an den Entführern…

Kritik:

Tobe Hooper liefert hier einen durchwegs blutigen, aber ansonsten durchschnittlichen Beitrag zum Tierhorrorgenre. Eine Zeit lang waren Krokodilhorrorfilme in und eine erfreuliche Abwechslung zu Haien und Insekten.

Die Gestaltung des Krokodils, sofern man nur einzelne Teile des Tiers sieht, ist recht gut gelungen. Die gute alte Latexarbeit. Aber die Gesamtansicht des Viehs stammt aus dem Computer, und das eher schlecht als recht. Auch die Morde sind gute alte Handarbeit, was sehr erfreulich ist.

Nach dem ersten Mord gewinnt der Film auch an Tempo. Spannung kommt dabei nur bedingt auf. Es gibt auch ein, zwei Schockmomente. Die Atmosphäre im Dschungel vermag aufzukommen, und zum Glück nimmt sich der Film selber nicht sehr ernst. Und so sind die Charaktere relativ klischeehaft gestaltet. Die Darsteller sind unteres Mittelmaß. Am meisten nervt das Gekreische der Frauen.

Fazit:

Von Tobe Hooper haben wir schon Besseres gesehen, aber auch weit Schlechteres. Der Film siedelt sich irgendwo in der Mitte an, glänzt mit einigen gelungenen Einstellungen, aber leider vermiesen die Darsteller und die schlechten Computereffekte das Gesamtwerk.

2/5

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