Fear of the Dark (Filmkritik)

Vor einigen Jahren hatte Ryan (Jesse James) ein traumatisches Erlebnis in einem dunklen Keller. Seitdem hat er panische Angst vor der Dunkelheit. Er glaubt, dass “Wesen“ im Dunkel auf ihn lauern. Natürlich glaubt ihm keiner.

Ryan ist nun 12 Jahre alt und steht in psychiatrischer Behandlung. Im Haus muss immer Licht brennen. Sein Vater hat sogar rund ums Haus eine Flutlichtanlage eingebaut. Eines Abends wollen seine Eltern nach langer Zeit wieder mal ausgehen. Ryans älterer Bruder, Dale (Kevin Zegers) soll auf ihn aufpassen.

Gerade in dieser Nacht fällt der Strom aus. Ein Gewitter tobt, und die Beiden hören seltsame Geräusche im Haus. Kann Ryan seinen Bruder überzeugen??? Oder bildet er sich das wirklich nur alles ein???

Kritik:

Der Film spielt mit einer Urangst, der Dunkelheit. Jedes kleine Kind fürchtete sich davor. Dass zum Beispiel Monster aus dem Wandschrank, oder unterm Bett hervor kommen, sobald das Licht aus ist. Und so spielt der Film auch größtenteils Nachts, was sehr gut zur Atmosphäre beiträgt. Das Haus wirkt dabei richtig unheimlich. Das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten ist perfekt abgestimmt. Einige Einstellungen sind aus der Dunkelheit ins Licht gefilmt.

Der Spannungsbogen baut sich nach dem anfänglichen Schockmoment langsam auf und gipfelt im soliden Showdown. Ein netter Einfall war der Fernseher, der sich von selbst auf “The Evil Dead“ umschaltet. Die Computereffekte sind leider nur Mittelmaß. Vor allem die Kakerlakenszene kann nicht überzeugen. Viel besser sind dann die Monster aus gefallen. Sie sind gut gespaltet und strahlen Düsternis aus. Die Filmmusik passt, bis auf die Titelmelodie (Was ihnen dabei eingefallen ist), perfekt zum Gezeigten.

Die beiden Jungschauspieler machen ihren Job zur vollsten Zufriedenheit. Vor allem Jesse James spielt den verzweifelten, verängstigten Jungen perfekt. Aus ihm kann mal was werden, doch bis jetzt hat er nicht all zu viele Rollen bekommen. Die restlichen drei! Schauspieler halten sich dezent zurück.

Fazit:

Fear of the Dark is ein durchwegs spannender kleiner Film, der mit einer guten Atmosphäre und ein paar Schockmomenten überzeugen kann.

3/5

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