Easy Rider (Filmkritik)

Wyatt (Peter Fonda) und Billy (Dennis Hopper) sind alte Freunde. Sie fahren mit ihren Motorrädern quer durch die USA um am Mardi Gras in New Orleans teilzunehmen. Auf dem Weg dorthin treffen sie die unterschiedlichsten Leute, wie zB einen Anhalter, der sie zu einer verrückten Theatergruppe führt. Doch je näher sie ihrem Ziel kommen, desto unfreundlicher werden die Menschen. So werden die beiden Freunde in einer Kleinenstadt wegen unerlaubten Teilnehmens an einer Parade verhaftet.

In der Zelle lernen sie den Anwalt George (Jack Nicholson) kennen, der für ihre Freilassung sorgt. Als er von ihrem Plan erfährt, möchte er natürlich mitkommen. George erzählt den Beiden von einem Edelpuff, dass sie unbedingt besuchen müssen. So machen die sich zu Dritt auf den Weg.

Bei einem Zwischenstopp treffen sie auf totale Ignoranten, die alles verabscheuen, was die drei Freunde repräsentieren. Des Nächtens kommt es zu einem Angriff der Dorfbewohner, wobei George erschlagen wird. Wyatt und Billy sind sich nun ihres Zieles nicht mehr so sicher…

Kritik:

“Morgens ein Joint, und der Tag ist dein Freund.“ Easy Rider gilt als Kultfilm, der den Fokus auf Freiheit legt. Die Freiheit dorthin zu fahren, wohin man will. Die Freiheit des Drogenkonsums. Und doch ist er auf seine Art tiefgründig.

Die Kamera fängt grandiose Landschaftsaufnahmen ein. Es wird auch manchmal einfach so in die Natur gefilmt. Des Weiteren springt das Bild zwischen zwei Szenen in Sekundentakt hin und her, bis sie zur nächsten überblendet. Dabei wollte Hopper wohl einen künstlerischen Akzent seinem Werk zutragen. Passend dazu ist die gewählte Filmmusik. Nicht zuletzt „Born to be Wild“ erlang ebenfalls durch den Film Kultstatus.

Die beiden Hauptdarsteller dümpeln im Film so dahin. Ihre Charaktere wirken nicht wirklich motiviert. Sie leben so in den Tag hinein, ganz Egal was am Nächsten kommt. Das Hier und jetzt zählt. Sie repräsentieren die Generation der 60er gelungen. Der Zeitgeist wurde gut eingefangen.

Frischen Wind bringt Jack Nicholson in das Ganze. Seine Präsenz macht den Film sprungartig besser. Das Tempo wird gesteigert, und der Film wird dialoglastiger, was hier zu begrüßen ist. Das ganze Werk gipfelt dann in einem unerwarteten, sowie schockierenden Ende.

Fazit:

Vom künstlerischen Aspekt her ist der Film ohne Zweifel Kult. Heutige Mainstreamfans könnten ihn leicht langweilig finden.

3/5

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