Ich liebe dich zu Tode (Filmkritik)

Joey (Kevin Kline) ist Italiener und ein richtiger Weiberheld. Er hat jeden Tag eine Andere. Dabei ist er eigentlich glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Er führt mit seiner Frau eine kleine Pizzeria. Bis auf die Tatsache, dass seine Schwiegermutter bei ihm im Haus wohnt, führt er ein glückliches Leben.

Seine Frau Rosalie (Tracy Ulman) ahnt nichts von seinen Seitensprüngen. Nicht mal der Kellner Divo (River Phönix) kann sie überzeugen. Als Rosalie eines Tages in die Bücherei geht, und ihren Mann beim Flirten mit einer Anderen beobachtet, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam mit ihrer Mutter beschließt sie Joey umzubringen. Doch dieser erweist sich als äußerst robust. Nicht mal 2 Flaschen Schlaftabletten oder die beiden angeheuerten drogensüchtigen Killer Harlen und Marlen  (uA. Keanu Reeves) scheinen Erfolg zu haben. Wird es ihnen dennoch gelingen???

Kritik:

“Ihm wurde in den Kopf geschossen.“ – “Kein Wunder dass er solche Kopfschmerzen hat.“

Dieser leider oftmals unterschätzte Film strotzt nur so vor witzigen Dialogen und genialen Momenten. Es wird auch recht gut die Mentalität der Charaktere gezeigt, und vor allem die Differenzen zwischen dem Italiener und seiner jugoslawischen Frau und Schwiegermutter sind realitätsnah und machen Spaß.

Die Darsteller spielen ihre Rolle fantastisch. Sie verleihen den Charakteren ihre persönliche Note. Kevin Kline spielt gewohnt professionell. Er kann auch seinen trockenen Humor ausreichend zum Ausdruck bringen. Tracy Ulman weiß perfekt zwischen den diversen Gefühlsregungen zu wechseln. Man merkt ihr richtig an, dass ihre Welt zusammenbricht. Und River Phönix, der seine Liebe zu Rosalie nicht unterdrücken kann und alles für sie tun würde, überzeugt auch in seiner Rolle. Schade dass er so früh gestorben ist, es hätte was aus ihm werden können. Doch die beste Rolle haben Harlen und Marlen. Sie spielen die bekifften Looser so überzeugend, man könnte fast meinen, die waren wirklich im Drogenrausch.

Bei den Dialoge wurde viel Wert auf Wortwitz gelegt, wobei diese im Original freilich treffender sind. Es gibt auch keine Durchhänger im Film. Das Tempo wird von Anfang bis zum Schluss auf konstant hohem Niveau gehalten. Und so wohnen wir einigen, überaus witzigen, Mordversuchen bei, die zu Guter Letzt alle Charaktere einer Entwicklung unterziehen und die Familie wieder zusammenschweiße.

Fazit:

Und so überzeugt „Ich liebe dich zu Tode“ mit liebenswerten, sowie skurrilen Charakteren und jeder Menge witziger Momente.

4/5

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